Leuchtturm Winterthur: Vorzeige-Anlage in Gotzenwil

Das schöne Haus befindet sich in einem sehr idyllischen sowie eher ruhigen Gebiet am Rande von Winterthur und steht unter Schutz. Schnell lässt sich feststellen, von dem Haus geht etwas ganz Besonderes aus. Die enge Zusammenarbeit mit dem Stadtwerk Winterthur war ein wichtiger Faktor, um dieses Bauprojekt entsprechend zu ermöglichen. 

Die Initiative

Obwohl der Familie klar war, dass diese Anlage eine beträchtliche Investition bedeuten würde und ein paar Vorschriften als Hürden überwunden werden müssten, war es für sie klar, dass es sich hierbei um die umweltfreundliche und damit zukunftsweisende Energiegewinnung handelte. Auch gab es hier eine bedeutende Herausforderung, die es zu meistern galt: Das Haus steht unter Heimat- und Denkmalschutz. Eine frühzeitige und enge Zusammenarbeit war gefragt.

Der Bau

Wie lange Planung und Bau einer Solaranlage dauert, ist von einigen Faktoren abhängig. Einer davon ist die Baubewilligung: Die Prüfung und Bewilligung können sehr langwierig sein. Gerade bei schützenswerten Häusern ist es daher wichtig, das Vorgehen und die Rahmenbedingungen am besten vor Ort gemeinsam abzustimmen, um anschliessend eine bewilligungsgemässe Planung aufgleisen zu können. Durch die aktuelle Energiekrise stehen die Gesetze zum Denkmal- und Heimatschutz zur Diskussion und werden sich gegebenenfalls noch ändern.
Die Installation der Auf-Dach-Anlage selbst dauerte gerade mal einen Tag. Bis alle Elemente inklusive der Wärmepumpe funktionierten, verging hingegen noch etwas Zeit.

Die Anlage

Durch die erst kürzliche Inbetriebnahme fehlen noch aktuelle Langzeitdaten . Beim Betreten des Kellers fällt die grosse Wärmepumpe ins Auge, geradezu dezent findet man daneben noch eine Elektroverteilung, eine Sonde und einen Speicher, der aus mehreren Speicherblöcken besteht. Die Kapazität ist moderat gewählt, da sie sonst schnell teuer werden kann: Ein Speicherblock mit einer Leistung von einem Kilowatt kostete um die 6’000 Schweizer Franken, die gewählte Kapazität orientiert sich am Eigenbedarf und rechnet dabei immer etwas mehr Leistung dazu, denn es muss berücksichtigt werden, dass im Winter kaum etwas produziert wird, im Sommer hingegen überdurchschnittlich viel.
Bei einem Blick aufs Dach sehen wir die 16 Panels auf 26 Quadratmetern, die als Auf-Dach-Anlage realisiert und in Richtung Süden ausgerichtet sind. Laut den Eigentümer:innen überlegen sich aktuell die Nachbarn, ebenfalls eine Anlage zu bauen. Die abgesprochenen Rahmenbedingungen für die Bewilligung dürften auch für sie gelten.

Besonderheiten

Eine grosse Besonderheit des Gebäudes ist, dass sich dieses unter Heimat- und Denkmalschutz befindet. Dabei ist es wichtig festzuhalten, was es genau zu schützen gilt und wie dieser Schutz bei der Solaranlage berücksichtigt werden kann. Eine frühzeitige Einbindung aller Parteien und eine offene Gesprächsführung haben eine Umsetzung ermöglicht – dies spricht auch für den Willen der Beteiligten, eine Lösung finden zu wollen.

Ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz ist die Umsetzung einer homogenen Fläche der Anlage, es dürfen also keine herausragenden Elemente auf dem Dach vorhanden sein. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Anlage auf dem Dach nicht spiegelt. Dies ist heutzutage weniger ein Problem, da die meisten Panel entspiegelt produziert werden.

In Kombination mit der Anlage wurde im Gebäude auch eine E-Ladestation eingebaut. Diese Ladestation schafft 4,4 KW am Tag. Um das Auto zu laden, werden 5 KW empfohlen, trotzdem funktioniert das Laden sehr gut.

Fazit

Trotz ein paar Hürden lässt sich festhalten, dass die Anlage den Eigentümer:innen grosse Freude bereitet und dank der Unterstützung aller involvierten Parteien die Bewilligung für den Bau der Anlage schnell eingeholt werden konnte. Die Motivation in eine Solaranlage zu investieren, ging sogar an die Nachbarschaft über und erhält grossen Zuspruch. Das PV-System in Gotzenwil ist Teil des Alltags und sogar zu einem Vorzeige-Projekt für PV-Anlagen geworden.

Technische Details

  • Leistung: 4.8 kWp
  • Durchschnittlicher Eigenverbrauch: 100%
  • Anzahl Panels: 16
  • System: Dachsolar-Anlage
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Leuchtturm Winterthur: Kuhstall Taggenberg

Der Bauernhof in Taggenberg liegt auf einem schönen Hügel in der Nähe der Stadt Winterthur und sieht optimal der Sonne entgegen. Der Hof gehört der Stadt und wird verpachtet. Der Stadt war es ein Anliegen, das Potential des Kuhstalls möglichst auszuschöpfen. Daraufhin wurde für die Energiegewinnung im Jahr 2014 eine Solaranlage gebaut. Realisiert wurde das Bauprojekt in enger Zusammenarbeit mit Stadtwerk Winterthur.

Die Initiative

In der Landwirtschaft sind häufig für den Solaranlagebau passende Flächen zu finden, welche die Stadt gerne nutzen möchte. Die hürdenlose Gewährleistung der Zuleitungen zur Anlage ist dabei oft ein kritischer Punkt für den Bau. Auf diesem Hof war dies glücklicherweise möglich. Bei der Planung galt es, die städtischen Vorschriften für PV-Installationen insbesondere für landwirtschaftliche Betriebe zu beachten. Dennoch war es der Stadt auch ein Anliegen, den Bau-Prozess zeitnah in Gang zu setzen. Eine wichtige Motivation war dabei auch, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Vom Besitzer gab es glücklicherweise keinen Gegenwind und er erlangte durch die Solaranlage auch keine Nachteile. Diese wurde schliesslich im Jahr 2014 installiert. 

Der Bau

Reibungslos verlief auch der Bau der Anlage selbst. In einem ersten Schritt wurde die Bewilligung vom zuständigen Departement eingeholt, was normalerweise ein sehr langer Prozess ist. Durch die interne Zusammenarbeit konnte man sich gegenseitig so unterstützen, dass die entsprechende Bewilligung deutlich schneller erfolgte. Die Realisierung des Bauplans wurde dann in Zusammenarbeit mit Helion und Senero AG umgesetzt.

Die Anlage

Die Auf-Dach Anlage ist seit dem Jahr 2014 in Betrieb. Der Hof liegt an einem idealen Ort: Die Anlage kann die Sonneneinstrahlung optimal auffangen. Wahrscheinlich wenig überraschend ist die Tatsache, dass der Eigenverbrauch bei nahezu 100% liegt, da es vom Traktorfahren bis hin zum einfachen Lichtschalter viel Strom für die Produktion braucht. Falls doch Reststrom übrigbleibt, geht dieser zurück ins Netz. Der erzeugte Strom der Anlage wird dabei ausschliesslich für die Produktion und den Betrieb verwendet.
Die Anlage wird regelmässig kontrolliert, um rechtzeitig eingreifen zu können. Die Fernablesung der Anlage geschieht dabei im Stall selbst.

Besonderheiten

Beim Betreten des Stalls schweift das Auge suchend durch den Raum: Wo befinden sich die Wechselrichter? Vorborgen, um nicht zu sagen gut versteckt, und nur über eine Leiter erreichbar sind die Geräte auf einer Heu-Bühne angebracht. Dort ist ein kleiner Raum, den man für die Kontrolle der Anlage betreten kann. Es fällt sofort auf, dass mit den Räumlichkeiten gearbeitet wurde, die man auch zur Verfügung hatte.

Eine Herausforderung bei der Instandhaltung der Panels ist, dass diese bei landwirtschaftlichen Betrieben durch den Staub häufiger als üblich verschmutzen und dadurch auch mehrmals pro Jahr gereinigt werden müssen.

Da es sich bei diesem landwirtschaftlichen Betrieb um einen städtischen Hof handelt, kam auch die Entscheidung für eine Solaranlage von der Stadt selbst. Die Entscheidung wurde auf Basis des Klimaschutzgedanken getroffen.

Besonders ist hier auch, dass es sich um eine landwirtschaftliche Zone handelt, und diese kommt mit ihren eigenen besonderen Voraussetzungen für den Bau. Erstens müssen die Panels reflexionsarm sein, damit die Anlage keinen Störfaktor darstellt und zweitens muss vor dem Bau eine Baubewilligung vom zuständigen Departement der Stadt eingeholt werden.

Fazit

Die Anlage scheint einwandfrei zu funktionieren und durch die regelmässige Wartung und Kontrolle wird auch die Instandhaltung für den Betrieb gesichert. Die Beziehung zwischen dem Stadtwerk und dem Betrieb ist dabei ein wichtiger Faktor für die zukunftsorientierten Energieanlagen. Eins bleibt jedoch klar: Ohne die Mithilfe aller Parteien wäre es nicht zu diesem Vorzeigeprojekt gekommen. 

Technische Details

  • Leistung: 180 KWp
  • Durchschnittlicher Eigenverbrauch: 100%
  • Anzahl Panels: 610
  • System: Auf-Dach Anlage
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Leuchtturm Winterthur: Solaranlage im Contracting-Modell für Privathaus

Es ist ein sonniger Augusttag, an dem Beat Egli uns in sein Einfamilienhaus im Stadtquartier Lind in Winterthur eintreten lässt. Vorstellen müssen wir uns nicht: Er weiss bereits Bescheid über SolarAction und freut sich, uns seine Anlage zu zeigen. 

Die Motivation 

Dank seiner eigenen Arbeitserfahrung in der Energiebranche war für Herrn Egli schon seit einiger Zeit klar: Die erneuerbare Energie ist die Zukunft. Deshalb hat er beschlossen, dass auch auf sein Dach eine Solaranlage gehört. Als er auf das Angebot e-Solardach.single von Stadtwerk Winterthur stiess, war er sofort überzeugt. Zum einen hatte er bereits davor nur gute Erfahrungen Winterthur gemacht. Zum anderen gefiel ihm das Rundum-Sorglos-Angebot: Er musste sich um kaum etwas kümmern, denn auch die gesamte Planung und Organisation wird übernommen und er kann mit einem monatlichen Fixpreis die Anlage über 20 Jahre hinweg abbezahlen.
Zudem wurde das Gebäude auch kürzlich mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Somit nutzt die Installation einer Solaranlage gleich doppelt und sowohl die Heizung als auch der Strombedarf werden auf eine nachhaltige Art und Weise gedeckt. 

Die Installation 

Ebenso reibungslos wie die Planung verlief auch die Installation. Im Sommer 2021 wurden die 12 Solarmodule auf das Dach montiert und der Wechselrichter angebracht. Auch ein entsprechender Blitzschutz ist nun auf dem Dach.
Beat Egli war bei der Installation gerne mit dabei, hat zugeschaut und mit den Installateuren gefachsimpelt. Selbst auf das Dach zu steigen, wäre ihm aber zu viel gewesen, weshalb er umso dankbarer für die angebotene Lösung ist. 

Die Anlage heute

Seit letztem Sommer produziert die Anlage nun fleissig Strom. Die Anlage wird alle 2 Tage auf die Stromproduktion überprüft und einmal pro Jahr gereinigt. Zudem wird auch einmal jährlich eine umfassendere Analyse der Stromproduktion vorgenommen, um festzustellen, ob noch alles korrekt läuft oder allenfalls Teile ersetzt werden müssen.
Die Aufteilung des Stromes funktioniert folgendermassen: Zuallererst wird der Strom für den Antrieb der Wärmepumpe gebraucht. Der Rest des Stromes fliesst ins Haus und alles, was nicht im Eigenverbrauch verwendet wird, wird ins Netz eingespeist.
Auch der Eigentümer kann beobachten, was passiert: Zum einen gibt es den kleinen Solarlog im Keller, auf dessen Bildschirm man einige Infos nachlesen kann. Zum anderen kann sich der Eigentümer auch auf der «Smart Chap»-Website einloggen. Dort findet er Statistiken zur jährlichen Stromproduktion und dem Eigenverbrauch sowie tagesaktuelle Daten. Diese Sichtbarkeit des Strombedarfs hilft, wenn es um greifbare Energie-Sparmassnahmen geht.

Fazit und Zukunft

Aus dem Gespräch ging eines ganz besonders hervor: Beat Egli ist nicht nur zufrieden, sondern richtig stolz auf seine Solaranlage. Er ist überzeugt, dass ein Ausbau der Solaranlagen und eines Smart-Netzes die Energiezukunft der Schweiz deutlich mitbestimmen wird.
Allerdings hat auch er noch Ideen für die Zukunft: Gerne würde er seine Solaranlage mit einem Batteriespeicher ergänzen. So könnte er den Eigenverbrauch erhöhen und noch mehr von seiner Anlage profitieren. Und in 20 Jahren, wenn die Anlage dann ganz ihm gehört, ist sein Haus energetisch optimiert; das ist sein Ziel.

Technische Details

  • Anzahl Panels: 12 monokristalline Panels
  • Jährliche Erzeugung: 5830 kWh
  • Jährlicher Eigenverbrauch: 1150 kWh 
  • Maximaler Wirkungsgrad der Panels: 20,7%
  • Leistungsbereich der Panels: 360-380 W
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Leuchtturm Winterthur: Kantonsspital Winterthur

Kantonsspital Winterthur Solaranlage mit Luis, Janine und Leiter Hauswartung KSW

Im Jahr 2016 startete der Neubau des Kantonsspitals Winterthur (KSW). Das Besondere: Das neue Gebäude ist heute das erste Spital im Kanton Zürich, welches mit dem Label Minergie-P-ECO zertifiziert wurde. Zu dieser Zertifizierung gehört auch die Solaranlage, die nun seit Januar 2022 Strom für das Spital produziert. 

Die Initiative

Das KSW-Spitalhochhaus, in welchem ein Grossteil der Patienten behandelt wird, steht nun schon seit den sechziger Jahren. Heutzutage entspricht es allerdings nicht mehr den Anforderungen und Standards – weder in seiner Infrastruktur noch ökologisch. Deshalb entschied man sich vor rund zehn Jahren dazu, einen Ersatzneubau zu errichten, der dank der Zertifizierung Minergie-P-ECO die gewünschte Energieeffizienz und Nachhaltigkeit erreichen soll.

Der Bau

Aufgrund dieser hohen Nachhaltigkeitsziele dauerte der Neubau lange: Spatenstich war 2016, Anfang 2022 wurde dann das ganze Gebäude in Betrieb genommen.
Auch die Installation der Solaranlage war schwieriger als gedacht. Normalerweise würde es maximal zwei Wochen dauern, die 200 Panels anzubringen und alles korrekt zu installieren. Aufgrund der Pandemie mussten die Bauarbeiten allerdings immer wieder unterbrochen und verschoben werden, da die Prioritäten sich aufgrund der Ausnahmesituation ständig änderten. Herr Meier, der Leiter der Gebäudetechnik, ist aber sehr zufrieden mit dem Ablauf der Installation: Die Zusammenarbeit mit Stadtwerk Winterthur klappte immer gut.

Die Anlage

Seit Januar produzieren die 200 Panels auf dem Dach des KSW nun Strom. Bei der Anlage handelt es sich um ein sogenanntes aufgeständertes Flachdachsystem. Dabei ist der Winkel der Panels so gewählt, dass über das gesamte Jahr hinweg möglichst viel Strom produziert wird – unabhängig davon, wie hoch die Sonne steht. Dies ist wichtig: Aufgrund des hohen Strombedarfs in einem Spital liegt der Eigenverbrauch bei nahezu 100%.
Um den Wirkungsgrad der Anlage möglichst hochzuhalten, wird die Anlage einmal pro Jahr gereinigt. Ausserdem wird die Produktion der Anlage jeden zweiten Tag kontrolliert. Wenn also die Anlage stark verschmutzt ist oder etwas mit dem Wechselrichter nicht stimmt, kann schnell reagiert werden.

Besonderheiten

Zu den Minergie-P-ECO Standards gehört auch eine gute Isolation. Deshalb ist auf dem Dach des Kantonsspitals nicht nur eine Solaranlage, sondern auch eine Dachbegrünung vorzufinden. Damit die Solaranlage trotzdem mit möglichst wenig Verschattung Strom produzieren kann, stehen die Panels leicht erhöht auf Metallschienen auf dem Dach. Wenn die Pflanzen doch einmal zu hochwachsen, erkennt man das schnell auf dem Solar-Log – dem Programm, welches die aktuellen Daten zur Stromproduktion anzeigt – und es kann reagiert werden. Die Kühlung, die eine Dachbegrünung bewirkt, erhöht ausserdem den Wirkungsgrad der Solaranlage, weshalb diese Kombination viele Vorteile mit sich bringt.

Eine weitere Besonderheit der Anlage ist der Helikopterlandeplatz, der auf dem Dach des Nachbargebäudes liegt. Der Helikopter produziert im Landeanflug Unterdruck, was bei normal angebrachten Solaranlagen dafür sorgen könnte, dass sie davonfliegen. Bei der Berechnung der Ballastierung wurde dies mit einbezogen, sodass die Anlage heute problemlos hält.

Das Spital hat auch seine eigenen Normen zum Blitzschutz und zum Erdungsprozess, da viele Patienten vom Strom abhängig sind. Alle Panels mussten also mehrfach und auf verschiedenste Arten miteinander und mit einer zusätzlichen Erdung verbunden werden, damit die Sicherheit der Patienten gewährleistet ist.

Fazit

Sowohl das Stadtwerk Winterthur als auch das Kantonsspital Winterthur sind mit der Anlage äusserst zufrieden. Auch wenn die Installation ihre Hürden mit sich brachte, läuft heute alles einwandfrei. Da die Anlage erst seit Anfang Jahr in Betrieb ist, ist noch keine genaue Auswertung möglich, aber nur schon der Fakt, dass der Eigenverbrauch bei nahezu 100% liegt, zeugt von einem Erfolg.

Minergie-P-ECO

Minergie-ECO ist ein Gebäudestandard zum gesunden und ökologischen Bauen, der von den Vereinen Minergie und ecobau getragen wird. Die Anforderungen werden in sechs Themen eingeteilt. Auf der einen Seite gibt es die drei gesundheitlichen Themen, «Tageslicht», «Schallschutz» und «Innenraumklima». Auf der anderen Seite werden auch bauökologische Themen abgedeckt: «nachhaltiges Gebäudekonzept», «Materialisierung und Prozesse» sowie «Graue Energie». Durch die Einhaltung diverser Anforderungen zeichnet Minergie-ECO gute Arbeitsplatzqualität aus und die vorbildliche Bauweise sorgt dafür, dass die Umwelt von der Errichtung bis zum Rückbau des Gebäudes möglichst wenig belastet wird.

Technische Details

  • Leistung: 75 kWp
  • Durchschnittlicher Eigenverbrauch: 100%
  • Anzahl Panels: 200
  • System: Aufgeständertes Flachdach-System, erhöht (Dachbegrünung)
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PV-Anlagen bei Schubiger Möbel – Wie das Projekt erfolgreich umgesetzt wurde

Schubiger Möbel AG ist ein Schweizer Möbelgeschäft, das bereits seit 1934 hochwertige Möbel in Zürich anbietet. Das Unternehmen mit rund 110 Mitarbeitenden ist in Zürich sowie auch in Regensdorf zu Hause. Durch die Verfügbarkeit von zwei Flachdächern mit einer Gesamtfläche von rund 6’000 m2, wurde schnell klar, dass der Platz optimal für eine PV-Anlage genutzt werden kann.

Jürg Schubiger von Schubiger Möbel AG und Marco Rall von Solar Alliance AG erzählen wie das Projekt umgesetzt wurde.

Video – Installation PV-Anlage bei Schubiger Möbel

Technische Daten
Solaranlage Regensdorf

  • Projektstart:                                            Juni 2020
  • Inbetriebnahme:                                   Januar 2021
  • Flachdachgrösse:                                  3’700 m2
  • Jahresproduktion:                               423’000 kWh
  • Produktionskosten:                            CHF 475’000.-

Technische Daten
Solaranlage Ueberlandstrasse

  • Projektstart:                                           Dezember 2021
  • Inbetriebnahme:                                   Juli 2022
  • Flachdachgrösse:                                 2’100 m2
  • Jahresproduktion:                               211’000 kWh
  • Produktionskosten:                            CHF 270’000.-

Photovoltaik in der Kernzone: So gelang es Hettlingen, den Bau von PV-Anlagen in Schutzzonen zu vereinfachen

Es war eine der meistgestellten Fragen an den Infoveranstaltungen zu unserer PV-Aktion: «Mein Wohnhaus steht in der Kernzone – wie komme ich trotzdem zu einer Solaranlage?» Meist wurde das Mikro an dieser Stelle den Ansprechpartner:innen der Gemeinde übergeben. Denn je nach Ortschaft herrschen andere Vorschriften, was den Bau in der Kernzone betrifft. Diese sind in den kommunalen Bau- und Zonenordnungen (BZO) festgelegt und richten sich nach den Bestimmungen des Bundes und des Kantons. So kämpft man sich schnell mal durch Verhandlungen mit Heimatschutz, Gemeinden und Kanton. In Kernzonen gilt im Kanton Zürich immer eine Baubewilligungspflicht. Es ist zu prüfen, ob der Bau einer Solaranlage mit dem Schutzzweck vereinbar ist. Die bürokratischen Hindernisse schrecken so manche Gemeinde und Hausbesitzer:innen ab, eine Realisierung zu Ende zu bringen.

Nicht aber Hettlingen. Auch hier war man beim Bau von Solaranlagen in der Kernzone zaghaft unterwegs. Bis Jürg Hofer, ehemaliger Präsident des Vereins erneuerbare Energien, feststellte, dass das Problem in einem einzigen Satz lag. Die Bau- und Zonenordnung (BZO) Hettlingen schreibt unter anderem vor, dass «Energiegewinnungsanlagen dachflächenbündig ausgebildet werden müssen». Konkret heisst das, dass nur Indachanlagen erstellt werden dürfen, die also ganze Teile der Gebäudehülle ersetzen. Das Problem? «Bei älteren Häusern musste das gesamte Dach umgebaut werden, was vielen schlichtweg zu teuer war», sagt Hofer. Er entschied sich dazu, vom Gemeinderat eine Änderung dieser Vorschrift zu beantragen. Mit Erfolg. Im August 2018 wurde eine Praxisänderung des entsprechenden Artikels in der Bau- und Zonenordnung beschlossen. Demnach können in der Kernzone anstelle von dachflächenbündigen Energiegewinnungsanlagen auch Aufdachanlagen erstellt werden. Voraussetzung seien eine «gute Einordnung und Gestaltung».

Hofer erstellte ein Merkblatt, in dem die Anforderungen für einen entsprechenden Bau einer Aufdachanlage festgehalten sind. «Es muss sichergestellt werden, dass die Anlage optisch nicht einem Flickenteppich gleicht.» 12 Punkte sind es, an denen sich interessierte Eigenheimbesitzer:innnen orientieren können, um die optischen Anforderungen des Bundes zu erfüllen. Das Merkblatt kann im «Leitfaden für das Bauen» von der Homepage der Gemeinde Hettlingen herruntergeladen werden. Seit der Änderung konnten 10 Anlagen in Kernzonengebieten gebaut werden und weitere Interessent:innen stünden Schlange, sagt Hofer. Aufgrund der Gestaltungsempfehlungen habe man es sogar geschafft, eine Anlage auf einem Mehrfamilienhaus in der kantonalen Schutzzone zu bewilligen. «Das wäre vorher undenkbar gewesen.»

Diese Aufdach-Anlage wurde gemäss der neuen Gestaltungsempfehlungen in der Kernzone von Hettlingen erstellt.

Das Beispiel Hettlingen zeigt: die Gemeinden müssen sich nicht tatenlos den Vorschriften des Bundes bzw. des Kantons fügen. Manchmal reichen kleine textliche Anpassungen, um den Raum der Möglichkeiten deutlich zu erweitern. Es gibt Möglichkeiten und gute Beispiele, wie den Bewohner:innen der Kernzone der Bau einer Solaranlage erleichtert werden kann.

Bei allen Erleichterungen bleibt eines wichtig: Bei Gebäuden in der Kernzone braucht es ein Gespräch und gegebenenfalls eine Vor-Ort-Besichtigung, um am konkreten Objekt eine gute Lösung zu finden.

Weitere Informationen zum Thema

Gestaltungsempfehlungen_Aufdach-Solaranlagen_in_Kernzone

4. Gemeinde-Webinar: Genossenschaften für die Energiewende

Die Dringlichkeit der Energiewende ist eine rechte Herausforderung für die Städte und Gemeinden. Die Experten in der Branche sind gefragt wie nie und teilweise bis zur Erschöpfung ausgelastet. Gerade in Gemeinden ohne eigene Gemeindewerke stellt sich die Frage, welche Aufgaben sie selbst übernehmen wollen und welche nicht. In einer kleinen Serie von Beiträgen möchten wir Möglichkeiten beleuchten, wie die Bewohnerinnen und Bewohner eingebunden werden können und dadurch mehr Schwung in die Umsetzung kommen kann. Wir beginnen die Serie mit einem Webinar zum Thema «lokale Genossenschaften».

Die wohl bekannteste und beliebteste Genossenschaft in der Schweiz ist die Migros. Die spezielle Organisationsform der Genossenschaft erlaubt es, sich einem breiten Publikum zu öffnen, ähnlich wie es auch Vereinen möglich ist. Ziel des Webinars ist es nicht, die juristischen Vor- und Nachteile der Organisationsform gegenüber Vereinen oder AGs abzugrenzen, sondern anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen, welche Beiträge lokale Genossenschaften durch ihre Ziele und Zusammenarbeit heute bereits leisten und wie sie mit den aktuellen Herausforderungen umgehen. Dafür haben wir folgende Referenten eingeladen und freuen uns auf ihre Geschichten, Gedanken und Anregungen. An dieser Stelle schon vorweg ein herzliches Dankeschön!

Gemeinde Embrach und die EnergieGenossenschaft Bülach

Die EnergieGenossenschaft Bülach setzt sich dafür ein, dass die Region Bülach bis zum Jahr 2050 nur noch mit erneuerbaren Energien versorgt und das Ziel Netto-Null erreicht wird. Sie arbeitet mit anderen Genossenschaften zusammen und übernimmt auch bewährte Modelle wie z.B. Ansätze der Energie Genossenschaft Zimmerberg.

Die Embracher Gemeindepräsidentin Rebekka Bernhardsgrütter wird uns gemeinsam mit dem Verwaltungsratspräsidenten der EG Bülach, Stéphane Geslin, erzählen, wie es dazu kam, dass Gemeinde und Genossenschaft zusammenarbeiten, welche Ziele sie sich gesetzt haben und wie sie sich die Arbeit aufteilen.

Genossenschaft Genosol Martella in der Gemeinde Marthalen

Die Genossenschaft Genosol Martella will einen Beitrag zur Förderung von umweltfreundlichen Energiesystemen leisten. Sie bietet Möglichkeiten, sich an Stromproduktionsanlagen zu beteiligen, um Konflikte mit Denkmalpflege und Ortsbildschutz zu vermeiden. Sie fördert das Interesse an erneuerbaren Energien und teilt ihr Wissen mit Interessierten. Ihr Präsident Hans-Ulrich Vollenweider wird uns von den Anfängen über Erfolge bis zu aktuellen Herausfoderungen berichten.

Neugierig geworden?

Hier findest du alles rund ums Webinar!

4. Gemeinde-Webinar: Genossenschaften für die Energiewende

Weitere Informationen zum Thema «Lokale Genossenschaften für die Energiewende»

Beispiele von Energiegenossenschaften im Kanton Zürich

Kennst du weitere Genossenschaften, die zum Thema passen?

Informationen zur Rechtsform «Genossenschaft»

Bund fördert PV-Machbarkeitsstudien bei kommunalen Gebäuden

Solarpotential auf Dächern, Kartenausschnitt von sonnendach.ch

Wie gross ist das Solarenergie-Potenzial auf den Gebäuden der Gemeinde? Wie gut wird es bereits genutzt? Welches Gebäude sollte als nächstes mit einer PV-Anlage bestückt werden? Mit einer Machbarkeitsstudie lassen sich all diese Fragen beleuchten. Seit dem 1. Mai 2022 fördert der Bund Machbarkeitsstudien für gemeinde-eigene Gebäude mit einer Sonderaktion finanziell. SolarAction unterstützt Sie bei der Realisation.

Jede Gemeinde kann mit ihren Gebäuden zur Versorgungssicherheit beitragen. Wie jedes andere Gebäude auch können hier Energiesparpotentiale, Wärmeversorgung und Strombedarf ermittelt und umgestellt werden. Zusätzlich erfüllt die Gemeinde dadurch eine Vorbildfunktion. Für die Gemeinden, die hier noch Potenzial sehen und ihre Planung angehen möchten, bietet der Bund mit einer Förderung Hand.

PV-Machbarkeitsstudie – jetzt handeln

Jede Gemeinde kann einen Antrag einreichen, sofern sie die Machbarkeitsstudie bis Ende Oktober 2023 fertig stellen mag. Der Finanzierungsbeitrag durch Energie-Schweiz beträgt 40% der Gesamtkosten der Machbarkeitsstudie, aber maximal CHF 30’000.

Interessierten Gemeinden bieten wir mit unseren Partnern ein Rundum-Sorglos-Paket, dass genau auf die Anforderungen von Energie-Schweiz zugeschnitten ist.

  • Sie benötigen lediglich einen Koordination, eine Liste aller kommunaler Gebäude sowie alle relevanten Gebäudedaten.
  • Unsere Partner erstellen die Unterlagen für den Förderantrag, die Machbarkeitsstudie und unterstützen Sie beim Abschlussbericht.
  • Mit den Ergebnissen der Studie können Sie Ihre Umsetzung planen und kommunizieren sowie Ihre Erfolge schrittweise feiern.

Solarpotenziel in drei Schritten erfassen und auswerten

Um in den Genuss der Förderung von 40% der Kosten zu kommen, wird ein dreistufiges Vorgehen erwartet.

Schritt 1: Gesamtüberblick, Kriterien, Grobauswertung

Es braucht eine Liste aller kommunalen Gebäude und der betrachteten Flächen. Gemeinsam mit dem Solarplaner legt die Gemeinde vorab die Bewertungskriterien und die verwendeten Bewertungsstufen fest, z.B. ausgezeichnet, gut, mittel, schlecht. Mögliche Kriterien könnten Lage, Schattierung, Neigung oder Logistik sein. In einer Kurzanalyse werden nun alle gelisteten Gebäude bezüglich der gewählten Kriterien bewertet. Diese Übersicht ermöglicht eine erste Einstufung und Auswahl geeigneter Gebäude für eine PV-Anlage.

Mögliche Übersichtstabelle einer Auswertung gemäss Schritt 1 aus "Merkblatt für Projektanden Energie-Schweiz Sonderaktion «Machbarkeitsstudie PV für kommunale Gebäude» (Umsetzung 2022-2023)"

Schritt 2: Detaillierte Machbarkeitsstudie bei mindestens der Hälfte der geeigneten Dächer

Hierfür fordert das Merkblatt sehr klar: Auf der Grundlage der Kurzfassung führen die Gemeinde und der Auftragnehmer eine detaillierte Machbarkeitsstudie für mindestens die Hälfte der am besten geeigneten Gebäude/ Dächer durch. Diese Studie soll der Gemeinde alle Informationen liefern, die sie für das weitere Vorgehen (technische und finanzielle Planung, Ausschreibung, Umsetzung) benötigt. Für diese Studie ist ein Besuch vor Ort unerlässlich. Die Studie muss u.a. folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Auswertung der allgemeinen Lage, Zonen und Gebäudetyp, Bauanzeige  oder -bewilligung, Hindernisse, Logistik usw.
  • Dachzustand und mögliche Kombination mit verbesserter Dachisolierung
  • Verlegungsplan, Skizze, Fotomontage
  • Auswertung der Schattierung
  • Simulationen: eingerichtete Kapazität, Produktionspotenzial, Eigenverbrauch, etc.
  • Verfügbare Räumlichkeiten/Standort, Installation der technischen Bestandteile, Verkabelung, elektrischer Anschluss
  • Sicherheit (Baustelle und Wartung) − Blitzschutz / Brandschutz
  • Monitoring- und Steuerungssystem
  • Synergie: ZEV, Elektromobilität, Heizung, Warmwasser, etc.
  • Etc.

Schritt 3: Einstufung Umsetzung mit zugehöriger Verpflichtung

Auf der Grundlage der Resultate der ersten beiden Schritte wird nun eine Einstufung der Gebäude erstellt.

  • Priorität 1: Das Dach des Gebäudes ist für die Installation einer PV-Anlage vollkommen geeignet und lässt eine Umsetzung sofort zu. Die Gemeinde verpflichtet sich, im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Realisierung der Anlage zu sorgen.
  • Priorität 2: Das Dach des Gebäudes ist für die Umsetzung einer PV-Anlage geeignet. Es bestehen aber Hindernisse, die die Umsetzung erschweren oder verzögern (z.B. ungeeignete Lage, Auflagen, notwendige Arbeiten/Renovierungen usw.). Die Gemeinde plant eine längerfristige Umsetzung im Rahmen möglicher Renovierungs- oder Umbaumassnahmen.
  • Priorität 3: Das Dach des Gebäudes ist nicht geeignet und/oder die Hindernisse sind auch langfristig zu gross, um die Umsetzung einer PV-Anlage in Erwägung ziehen zu können.

PV-Anlagen umsetzen und berichten

Die Gemeinde verpflichtet sich, in den Folgejahren Auskunft zu geben über Planung, Umsetzung und ihre Kommunikation zu den Projekten und Energie-Schweiz und die Öffentlichkeit aktiv über den Fortschritt zu informieren.

Unsere Partner

      

Weitere Informationen zur «Förderung PV-Machbarkeit»

Das Merkblatt und der Link zur Anmeldung sind zu finden auf https://www.local-energy.swiss/infobox/sonderaktion-machbarkeitsstudie-pv.html#/

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Unsere Partner beraten dich gerne.

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    PV-Aktion in der Region Winterthur: Alles auf einen Blick

    Mit der PV-Aktion und dem Rundum-Sorglos-Paket richten wir uns an private Eigenheimbesitzer:innen (EFH) in der Region Winterthur, die sich jetzt für den Bau einer eigenen Solaranlage (Photovoltaik) interessieren und schon bald Solarstrom vom eigenen Dach produzieren möchten. Wir wollen ihren Planungsaufwand verringern und so den Ausbau von PV-Anlagen voranbringen. Die PV-Aktion in der Region Winterthur läuft vom 31.08.2022 bis zum 27.01.2023.

    Das brauchst du für dein Gespräch mit dem Partner-Unternehmen

    Ein «Rundum-sorglos-Paket» für private Hauseigentümer:innen

    Die PV-Aktion ist ein «Rundum-sorglos-Paket», ein attraktives Fix-Preis-Angebot für eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung zwischen 5 und 20 Kilowatt-Peak. Die Anlage wird von ausgewählten Solar-Installateuren sowohl für Flach-, Sattel-, Pult- oder Walmdächer geplant und entsprechend montiert.

    Aktueller Basispreis für eine PV-Anlage mit 5 kWp: CHF 22’000 inkl. MwSt.

    Jedes weitere kWp bis zu 20 kWp kostet CHF 1’500.- inkl. MwSt.

    Hausbesitzerinnen und -besitzer, die auf Solarstrom setzen, leisten nicht nur einen grossen Beitrag zum Klimaschutz, sie tragen auch zur Strom-Versorgungssicherheit bei. Der Bau einer Solaranlage ist eine sinnvolle und zukunftsgerichtete Investition für jedes Eigenheim.

    Für die Ermittlung des Fixpreises haben wir bauseitige Annahmen getroffen und Leistungen für die Anlage definiert. Eine Übersicht über die Kriterien findest du im folgenden Dokument: Anforderungskriterien PV-Aktion.

    Limitiertes Angebot bis Ende Januar 2023

    Das Aktionsangebot ist zeitlich limitiert. Es startet am 30. August 2022 und endet am 27. Januar 2023. In diesem Zeitraum können interessierte Hausbesitzende, die in einer der 19 teilnehmenden Gemeinden wohnen, bei einem der acht teilnehmenden Partnerunternehmen eine Solaranlage zum Fixpreis bestellen und Installationstermine bis Ende 2023 vereinbaren.

    Wie komme ich zu einer Solaranlage? Schritt-für-Schritt

    1. Kontaktiere ein PV-Aktions-Partner-Unternehmen
    2. Bündele die relevanten Informationen gemäss Checkliste und sende sie an das Partner-Unternehmen.
    3. Du erhältst die Richtofferte gemäss Aktion plus gewünschter zusätzliche Massnahmen oder optionale Erweiterung gemäss Absprachen.
    4. Vor Auftragsvergabe gibt es einen Vor-Ort-Termin durch Partner-Unternehmen zur Verifizierung der Offertangaben
    5. Bestellung des Aktionspakets bis spätestens 27. Januar 2023
    6. Das Partner-Unternehmen bestätigt und teilt den Projektplan mit.
    7. Sämtliche Verfahrensabwicklungen werden durch das Partner-Unternehmen erledigt.
    8. Errichtung der Photovoltaikanlage anhand der vordefinierten Qualitäts- und Leistungskriterien:

    Hinweis: Die aktuellen Wartezeiten bis Baubeginn betragen aktuell ca. 9 Monate!

    Mitmachende Gemeinden

    Die PV-Aktion Region Winterthur richtet sich an die Einwohner:innen der Gemeinden Brütten, Dägerlen, Dinhard, Elgg, Elsau, Hagenbuch, Hettlingen, Illnau-Effretikon, Lindau, Neftenbach, Pfungen, Rickenbach, Seuzach, Schlatt, Turbenthal, Wiesendangen, Winterthur, Wila und Zell.

    Unsere Partner in der Übersicht

    Wähle einen Partner aus und sende ihm deine Anfrage.

    Ausgebucht bis Ende 2022

    CKW / Solarville AG, Klosterstr. 34a, 8406 Winterthur

    Tel: 052 238 3737

    www.solarville.ch

    Elektro Neidhart AG

    Elektro Neidhart AG, Alte Winterthurerstr. 88, 8309 Nürensdorf

    Tel: 044 836 3500

    www.elektro-neidhart.ch

    Ausgebucht bis Ende 2022

    EKZ Ektop AG Eltop Solar, Riedhofstr. 67, 8408 Winterthur

    Tel: 058 359 4750

    www.eltop.ch

    Energie Genossenschaft Schweiz, Im Lee 15, 8400 Winterthur

    Tel: 031 552 0255

    www.energiegenossenschaft.ch

    Renotex AG Filiale Waltenstein, Heitertalstr. 4, 8418 Schlatt

    Tel: 052 384 1615

    www.renosun.ch

    Ausgebucht bis Ende 2022

    Senero AG, In der Au 5, 8406 Winterthur

    Tel: 052 511 6767

    www.senero.ch

    SoloSolar GmbH

    Ausgebucht bis Ende 2022

    SoloSolar GmbH, Emmerstr. 3, 8192 Glattfelden

    Tel: 078 956 1566

    www.solosolar.ch

    Genossenschaft Wintisolar, Lindenstr. 24, 8400 Winterthur

    Tel: 076 445 2129

    www.wintisolar.ch

    Aufnahme Infoanlass PV-Aktion Region Winterthur – 30.08.2022

    Der erste Infoanlass zum Start der Aktion hat in Winterthur stattgefunden. Die Rahmenbedingungen und Details dazu wurden von folgenden Teilnehmern vorgestellt:
    Stefan Fritschi vom Stadtrat Winterthur, Ina Paschen für die Kampagnenleitung SolarAction bei MYBLUEPLANET und Martin Ovenstone vom EWG Winterthur.

    Weiterführende Informationen

     

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    Start der PV-Aktion Region Winterthur: Ein Blick zurück

    Die Informationsveranstaltungen zur PV-Aktion sind bereits wieder Vergangenheit. An sechs Orten in der Region Winterthur waren insgesamt über 1’100 interessierte Eigenheimbesitzer anwesend. Unsere Partner und wir blicken zurück auf gelungene Veranstaltungen mit interessanten Gesprächen.

    Auftaktveranstaltung Winterthur, 30. August

    Die 170 gestuhlten Plätze waren schnell besetzt. Etwa 250 BesucherInnen fanden den Weg in die Alte Kaserne, wir sind begeistert! Auf die Ansprache von Stadtrat Stefan Fritschi folgte der Infoteil unserer Kampagnenleiterin Ina Paschen, fachmännisch unterstützt von Martin Ovenstone der Energiewendegenossenschaft Winterthur. Nach dem offiziellen Teil übernahmen unsere Solar-Installateure das Ruder und kümmerten sich um die Anliegen der Besucher:innen. Die acht anwesenden Partnerunternehmen nahmen neben interessanten Gesprächen bereits viele Anfragen mit. 115 Getränke wurden von den Volunteers von MYBLUEPLANET herausgegeben und mindestens so viele interessante Gespräche geführt. Besten Dank an alle Mitwirkenden für diesen gelungenen Auftakt!

    Die Videoaufzeichnung der Präsentation findest du bei den Aktionsinformationen unter https://solaraction.ch/pv-aktion-region-winterthur/.

    Lassen Sie das Event mit den folgenden Bildern revue passieren:

     

    Turbenthal, 31. August

    In Turbenthal durften wir ca. 110 Besucher:innen begrüssen. In sehr angenehmer Atmosphäre wurden die Informationen zur PV-Aktion und allgemein zu Solaranlagen vertieft und Themen wie Bauen in der Kernzone aufgegriffen. Vielen Dank für die hervorragende Organisation!

    Brütten, 1. September

    Der Saal war mit ca. 70 Besucher:innen gut gefüllt, die anwesenden Partner freuten sich über das rege Interesse. Bereits bei den Plenumsfragen konnten sie ihre Expertise einbringen. Insbesendere das Thema Kernzone bewegte bei den Plenumsfragen und wurde während des Apéros mit Gemeinderat Martin Sichler vertieft und interessante Ansätze zur Verbesserung wurden diskutiert.Ein gelungener Abend mit einem interessierten und engagierten Publikum. Vielen Dank für die tolle Organisation!

    Der «dorfblitz» war anwesend und berichtete über die Infoveranstaltung: https://dorfblitz.ch/solaranlagen-im-rundum-sorglos-paket/. Die folgenden Bilder erstellte Journalistin Fabienne Walker vor Ort.

     

    Hettlingen, 2. September

    Gemeinsam mit Seuzach lud Hettlingen am Freitagabend zum Info-Anlass ein, fast so viele wie in Winterthur fanden sich ein, wir schätzen ca. 210 Leute aus allen Altergruppen. Viele spannende Fragen wurden gestellt von Kernzone über Brandschutz, Schnee und Gebäudeversicherung, bei denen die Partner ihre Expertise bereits im Plenum einbringen konnten. Im anschliessenden Apéro wurde rege vertieft und diskutiert. Neben den Gemeindevertretern möchten wir dem Verein erneuerbare Energie Hettlingen herzlich für ihr Engagement und die Gesamtkoordination der gelungenen Veranstaltung danken!

    Wiesendangen, 7. September

    Die Wisenthalle platzte fast: über 300 (manche sprachen von 400) Besucher:innen! Rekord in unserer Veranstaltungsserie! Sie lauschten gespannt dem Referat und brachten viele Fragen mit.Neben MYBLUEPLANET und den Partner-Unternehmen war die gesamte Energiekommission sowie Vertreter:innen aus Gemeinderat und Verwaltung anwesend. Während des Apéros waren neben den Partnern auch sie in Gespräche mit dem Publikum vertieft, gaben Antworten und diskutierten Ansätze zur Verbesserung. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für diesen gelungenen Abend!

    Lindau, 8. September

    Unsere letzte Veranstaltung fand in Lindau statt. Illnau-Effretikon und Lindau haben gemeinsam eingeladen und begrüssten ihre Bewohner:innen, die zahlreich erschienen waren: alle 210 Stühle waren besetzt, einige Besucher:innen lauschten stehend den Ausführungen auf der Bühne. Bei einem wu, nderbaren Apéro verweilten viele Besucher:innen noch zu einem Austausch untereinander, mit den anwesenden Vertreter:innen aus den Gemeinden und mit den Partner-Unternehmen. Wie in Winterthur war auch hier die Energieberatung anwesend, um auf die kostenlose Energie-Erstberatung hinzuweisen und bei der energetischen Gesamtbetrachtung des Hauses zu unterstützen. Vielen Dank für die tolle Organisation des krönendes Abschlusses!

    Unsere Partner

    Ein grosses Dankeschön geht an unsere acht Partnerunternehmen, die an den Infoveranstaltungen vor Ort waren und sich um die technischen Anliegen und die Anfragen der Besucher:innen kümmerten!

     

    Veranstaltungen verpasst oder ein Detail nicht mehr im Kopf?

    Hier finden Sie die Folien des Referats mit allen notwendigen Informationen sowie die Videoaufzeichnung der Auftaktveranstaltung: https://solaraction.ch/pv-aktion-region-winterthur/

    Folien: 2022-08-30-SolarAction_PV-Aktion-Infoveranstaltung (pdf)

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