Author Archives: Janine Walter

3. Gemeinde-Webinar: Solarenergie macht Schule

Baustellentag Schule Gossau

Eine PV-Anlage ist mehr als eine technische Lösung: insbesondere auf Schuldächern bietet sich eine Kombination mit Lehrinhalten an. So können Schulklassen beim Bau mit anpacken oder Energieberufe aus erster Hand kennenlernen.

Auch für dieses Webinar haben wir spannende Referent:innen engagiert: Sie zeigen Gemeinden und Schulgemeinden anhand von Praxisbeispielen auf, wie sich mit SolarAction und Klimaschule von MYBLUEPLANET eine nachhaltige Zukunft gestalten lässt. Über 25 Teilnehmer:innen haben das Webinar mit ihren Beiträgen und Fragen bereichert.

Solarpotential und Fachkräftemangel

Barbara Schäfli, Bundesamt für Energie: Am Webinar erläutert sie das aktuelle Solarpotential in der Schweiz. Als Spezialistin für Aus- und Weiterbildung im Energiebereich geht sie zudem auf den Fachkräftemangel in der Solarbranche ein und zeigt auf, mit welchen Massnahmen die Branche dem Problem begegnen will.

Programm «Klimaschule» am Beispiel der Gemeinde Maur, ZH

Angela Serratore, Programmleiterin Klimaschule, MYBLUEPLANET: Zusammen mit ihrem Team begleitet sie seit vielen Jahren Schweizer Schulen zu einem nachhaltigen und klimafreundlichen Schulalltag: mit erlebnisorientierten Bildungsaktivitäten, innovativen Projekten und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Projektpartnern. So begeistert sie neben der jungen Generation auch die Gemeinde und Bevölkerung für den Klimaschutz.

Stephan Oehen, Gemeinderat für Bildung und Schulpräsident in Maur: Auf dem Dach der Sekundarschule Looren realisierte die Gemeinde im Herbst 2020 eine grosse Photovoltaikanlage. Im Rahmen des Programms Klimaschule wirkten die Schüler:innen aktiv beim Bau mit. Er erzählt uns, was die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, MYBLUEPLANET und Schule so erfolgreich machte. 

«Generationenstrom»: EKZ-Fonds für PV-Anlagen auf Schulen

Yannic Litscher, Leiter Produktmanagement Strom von EKZ: Er spricht über die Vision von EKZ, jedes Schulhausdach im Kanton Zürich mit einer Solaranlage auszustatten, damit immer mehr Stromkund:innen von lokal produziertem Solarstrom profitieren können.

Weitere Finanzierungsmöglichkeiten für PV-Anlagen der öffentlichen Hand

Ina Paschen, Kampagnenleitung SolarAction: Sie gibt uns einen Überblick zu weiteren bewährten Planungs- und Finanzierungsmodellen, die den raschen Ausbau der lokalen Solarstrom-Produktion in Gemeinden fördern und begünstigen.

Weitere Informationen zum Thema «Solarenergie macht Schule»

Unterlagen

Hilfreiche Links

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PV-Aktion: Start in der Pilotregion Winterthur

Gibt es das: Ein Rundum-Sorglos-Paket, das den Bau einer Solaranlage für EFH-Besitzende deutlich erleichtert? Ab Ende August finden Infoanlässe für die Bevölkerung statt, die MYBLUEPLANET gemeinsam mit den beteiligten Gemeinden organisiert. Interessierte Bauherrschaften erfahren mehr über das Angebot und lernen die Solar-Installateure kennen. Anlässe finden in Winterthur, Turbenthal, Hettlingen, Brütten, Wiesendangen und Lindau statt.

Mit der PV-Aktion richtet wir uns an Eigenheimbesitzer: innen (EFH) in der Region Winterthur, die sich jetzt für den Bau einer eigenen Solaranlage (Photovoltaik) interessieren und schon bald Solarstrom vom eigenen Dach produzieren möchten. Wir wollen ihren Planungsaufwand verringern und so den Ausbau von PV-Anlagen voranbringen.

«Rundum-sorglos-Paket»

Die PV-Aktion ist ein «Rundum-sorglos-Paket», ein attraktives Fix-Preis-Angebot für eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung zwischen 5 und 20 Kilowatt-Peak. Die Anlage wird von ausgewählten Solar-Installateuren sowohl für Flach-, Sattel-, Pult- oder Walmdächer geplant und entsprechend montiert.

Hausbesitzerinnen und -besitzer, die auf Solarstrom setzen, leistet nicht nur einen grossen Beitrag zum Klimaschutz, sie tragen auch zur Strom-Versorgungssicherheit bei. Der Bau einer Solaranlage ist eine sinnvolle und zukunftsgerichtete Investition für jedes Eigenheim.

Limitiertes Angebot

Das Aktionsangebot ist zeitlich limitiert. Es startet am 30. August 2022 und endet am 27. Januar 2023. In diesem Zeitraum können interessierte Hausbesitzende, die in einer der 19 teilnehmenden Gemeinden wohnen, bei einem der acht teilnehmenden Partnerunternehmen eine Solaranlage zum Fixpreis bestellen und Installationstermine bis Ende 2023 vereinbaren.

Informationsanlässe

Die Informationsanlässe für die Bevölkerung aller teilnehmenden Gemeinden finden wie folgt statt:

  • Winterthur (30. August)
  • Turbenthal (31. August)
  • Brütten (1. September)
  • Hettlingen (2. September)
  • Wiesendangen (7. September)
  • Lindau (8. September)

Veranstaltungsort und -beginn finden Sie in unserem Eventkalender.

 Interessierte Bauherrschaften erfahren,

  • was eine Solaranlage für Sie kostet
  • was die PV-Aktion Ihnen bringt
  • welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen
  • welche Solarexperten sich beteiligen

Mitmachende Gemeinden

Die PV-Aktion Region Winterthur richtet sich an die Einwohner:innen der Gemeinden Brütten, Dägerlen, Dinhard, Elgg, Elsau, Hagenbuch, Hettlingen, Illnau-Effretikon, Lindau, Neftenbach, Pfungen, Rickenbach, Seuzach, Schlatt, Turbenthal, Wiesendangen, Winterthur, Wila und Zell.

Helfen Sie uns zu planen!

Ich habe vor an folgende Infoveranstaltung zu kommen:

    Unsere Partner

    Weiterführende Informationen 

     

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    Leuchtturm Eglisau: Schüler:innen bauen für eigenen Solarstrom 

    Im Rahmen des Bildungsprogramms «Klimaschule» von MYBLUEPLANET baute die Primarschule Eglisau ZH eine Solaranlage auf das Schuldach Steinboden. Das Besondere daran: Schülerinnen und Schüler haben bei der Montage mit angepackt und lernten dabei erneuerbare Energien sowie neue Berufsfelder praxisnah kennen.

    Der 7. Oktober 2021 war ein grosser Tag für Primarschule Eglisau. Das Schulhaus Steinboden erhielt eine Solaranlage und somit auch sauberen Strom für die Zukunft. Am Baustellentag war aber nicht nur das Montageteam von EKZ Eltop im Einsatz, sondern auch fleissige Schülergruppen. Sie durften beim Verlegen und Verkabeln der Panels mithelfen und damit Stück für Stück die neue Solaranlage aufbauen. 

    Die Motivation 

    Das Bildungsprogramm Klimaschule von MYBLUEPLANET hat zum Ziel, die junge Generation für den Klimaschutz zu begeistern und zu sensibilisieren. Komplexe Themen werden mit praxisnahen Beispielen und Erlebnissen vermittelt. «Wir sehen es immer als Chance, infrastrukturelle Veränderungen mit Bildung zu verknüpfen», erzählt Angela Serratore, Programmleiterin Klimaschule. So haben am Baustellentag neben den Dacharbeiten auch verschiedene Workshops zum Thema Solarenergie, Strom und Energieverbrauch stattgefunden. Die Bildungsaktivitäten wurden vom EKZ- und Klimaschule-Team angeboten: «Es war ein sehr gutes und breites Angebot. Die Schüler:innen haben das wahrgenommen, waren begeistert und haben gut mitgemacht», bestätigt Markus Bleiker, Lehrperson an der Primarschule Eglisau. Als Abschluss durften alle Klassen bei einer Dachführung die neue Sonnenanbeterin bestaunen und die Fachspezialisten mit Fragen durchlöchern. «Der Austausch zwischen dem Montageteam und den Schüler:innen ist immer sehr erfrischend. Es kommen Fragen und Bemerkungen auf, die eine Bereicherung für beide Seiten sind. In der Vergangenheit konnten dank dem Baustellentag auch schon freie Lehrstellen bei Solarunternehmen besetzt werden», resümiert Frau Serratore. 

    Wie weiter? 

    Für eine nachhaltige Wirkung werden Projekte im Klimaschule Programm mit weiterführenden Möglichkeiten eröffnet. Beim Baustellentag ist das zum Beispiel ein Bildschirm, der gut sichtbar in der Schule die Tageserträge oder die eingesparte CO2 Menge der Anlage visualisiert. Diese Daten können im Unterricht für Berechnungen verwendet werden. Durch den Bildschirm haben auch künftige Generationen oder externe Gäste der Schule eine Verbindung zur Anlage und werden an den Bezug von nachhaltigem Strom erinnert. 

    Der Bau der Solaranlage resp. die Teilnahme am vierjährigen Programm Klimaschule wirkt über die Schulgrenzen hinaus. Es vernetzt das lokale Gewerbe bei Projekten und trägt das Nachhaltigkeits-Bewusstsein bis an die Bürgerinnen und Bürger. Zudem zählt die Durchführung des Programms als wichtige Massnahme für die Energiestadt-Bestandesaufnahme.

    Die Gemeinde Eglisau hat nun schon zwei Schulhäuser (Sekundarschule Städtli und Primarschule Steinboden) mit einer Solaranlage ausgestattet. Kennen Sie eine Schule in Ihrer Gemeinde, die eine Solaranlage bauen möchte und bereit ist, eine Klimaschule zu werden? Hier geht’s zur Kontaktaufnahme

    Finanzierung: Doppelt nachhaltig

    Von der Solarstromproduktion auf dem Schuldach profitierten auch andere Interessensgruppen. Der überschüssige Strom konnte als EKZ Generationenstrom gekauft werden. Ein Anteil des Erlöses floss wiederum in einen EKZ-Fonds, der den Bau von weiteren Solaranlagen auf anderen Schulhausdächern fördert. 

    Finanziert wurde die Solaranlage Steinboden vom Schulbudget, von der Bundesförderung sowie dem EKZ-Fonds. Die Primarschule Eglisau ist die erste Schule, die von diesem Fonds profitiert.

    Technische Details

    • Leistung: ca. 30 kWp 
    • Jährliche Stromproduktion: 38’000 kWh (= Strombedarf von ca. 11 Haushaltungen) 
    • Eigenverbrauch: ca. 40% 
    • 96 Module

    Weitere Informationen zu Klimaschule und Finanzierung

    Videos: 

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    Prozessbegleitung Energie: Ein Angebot für Gemeinden

    Energiegemeinde der Zukunft

    Sie möchten eine klare Klimapolitik leben, haben jedoch zu wenig (personelle) Ressourcen in der Gemeinde, um diese umzusetzen? Ihnen fehlen die internen Strukturen, um Energiethemen übergreifend anzugehen? Sie planen, eine Energiekommission zu gründen? Dann könnte unsere Dienstleistung «Prozessbegleitung Energie» für Sie interessant sein.

    Politische Gemeinden sind wichtige Vorbilder und Multiplikatoren bei der Umsetzung der Energie- und Klimastrategien. Sie haben grosse Hebel im Umgang mit eigenen Liegenschaften, bei der Gestaltung und dem Vollzug der Bau- und Zonenordnung, beim ordentlichen Baubewilligungsverfahren oder bei der Entwicklung und Bewilligung von Gestaltungsplänen. Und sie haben immer auch eine Vorbildfunktion gegenüber der Bevölkerung: Gemeinden können nicht Wasser predigen und Wein trinken.

    Während einige Gemeinden schon viel gemacht und erreicht haben, fehlt es bei andern vor allem an Personal und finanziellen Mitteln, um notwendige Aufgaben in Angriff zu nehmen.

    Hier setzt MYBLUEPLANET an: Im Sinne einer absolut notwendigen Beschleunigung der energetischen und klimatechnischen Massnahmen können die kommunalen Verwaltungen und die Politik auf ein breit gefächertes Angebot für die Prozessbegleitung von SolarAction zurückgreifen.

    Unser Angebot lebt von Erfahrungen aus diversen Gemeinden, die mit teilweise kleinem Budget viel erreichen konnten. Oft beginnt die Reise damit, die richtigen Leute an einen Tisch zu bringen.

    Unser Basisangebot «Prozessbegleitung Energie» umfasst folgende Leistungen:

    • Erstes Meeting mit Gemeinderat / Verwaltung: Zielsetzungen, Rahmenbedingungen, Vorgehen, Leistungen etc.
    • Erstellung «Letter of intent» zwischen Gemeinde und SolarAction
    • Erstellung Factsheet Gemeinde: Energie- und Klimastrategie
    • Gespräch (2-3h) mit Verwaltung / Gemeinderat: Bedürfnisse, Massnahmen
    • Gespräch (2-3h) mit Verwaltung / Gemeinderat: Vorgehen zur Erstellung Energie- und Klimastrategie
    • Unterstützung bei der Erstellung einer Energie- und Klimastrategie: gemeindeintern oder mit externer Unterstützung

    Das Basispaket «Prozessbegleitung Energie» bieten wir pauschal zu CHF 1’500.- exkl. MWSt. an; zahlbar mit der Unterzeichnung eines Letter of intent. Auf Wunsch können weitere Dienstleistungen hinzu gebucht werden.

    Wichtig: SolarAction erbringt keine Planungsleistungen. Unsere Coaches sind erfahrene Experten aus der Energiebranche. Sie freuen sich über Ihre Anfrage!

    Interessiert? Wir helfen gerne weiter.

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      Energie Schweiz unterstützt Gemeinden bei PV-Projekten

      News Suisse Energie © Etat de Fribourg - Staat Freiburg

      Schweizer Städte, Gemeinden und Regionen sollen einen signifikanten Beitrag leisten, um die Ziele der Energiestrategie 2050 sowie des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Deshalb unterstützt «Energie Schweiz für Gemeinden» diese ab Mai 2022 mit Förderbeiträgen.

      Hauptziel des Förderprogramms von Energie Schweiz ist eine einfache und direkte Unterstützung der Gemeinden, die konkrete Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Entwicklung erneuerbarer Energien ergreifen. Es richtet sich an Städte, Gemeinden und Regionen, die sich bereits auf dem Weg zur Smart City oder 2000-Watt-Gesellschaft befinden oder als Energie-Region Pionierarbeit leisten.

      Förderbeiträge für zeitlich befristete Projekte 

      Unterstützt werden neben Projekten aus dem Bereich «Photovoltaik in Gemeinden» auch solche zu «Erneuerbar heizen», «Elektromobilität» und «MakeHeatSimple». Als Gemeinde kann man bis zu CHF 12’000, als Region bis zu CHF 36’000  beantragen. Die Förderung beginnt ab Mai 2022. Spontanität ist gefragt, denn je eher man einreicht, desto grösser die Chancen für den Zuschlag.

      Was tun, um einen Finanzierungsbeitrag für Photovoltaik-Projekte zu erhalten?

      Reichen Sie bis spätestens Ende Juli 2022 ein Konzept ein, das aufzeigt, wie Sie den Ausbau von PV-Anlagen in Ihrer Gemeinde voranbringen wollen. Achten Sie darauf, dass Ihr Konzept dabei folgende Aspekte abdeckt:

      Konzept 1: «PV-Anlagen im privaten Bereich»

      1. Mindestens ein Informationsanlass, zu dem alle Bürger/innen mit Immobilieneigentum eingeladen werden
      2. Teilnahme einer Fachexpertin / eines Fachexperten am Informationsanlass (unabhängiger Partner)
      3. Sammelausschreibung für interessierte Hauseigentümer/innen, an der sich mindestens drei Solarinstallateure beteiligen

      Konzept 2: «PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden»

      1. Solartechnische Machbarkeitsstudie für eine Auswahl potenziell interessanter und geeigneter öffentlicher Gebäude; Durchführung durch eine(n) unabhängige(n) Expertin/Experten
      2. Aufstellung eines Umsetzungsplans und eines möglichen Finanzierungsmodells
      3. Organisation eines Informationsanlasses und Ausarbeitung eines Kommunikationsplans

      Wichtige Termine:

      • Start Anmeldung: 1. Mai 2022
      • Anmeldeschluss: 31. Juli 2022
      • Projektdurchführung: 1. Mai 2022 – 31. Oktober 2023
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      Warum KMU jetzt in eine Photovolatik-Anlage investieren sollten

      Die Energieversorgung in die eigene Hand nehmen, das war der zentrale Aspekt der Veranstaltung KMU & PV, zu welcher der Verein «Energie bewegt Winterthur» KMU-Vertreter eingeladen hatte. Auch SolarAction war zu Gast und durfte sich mit einem Informationsstand vor Ort präsentieren. 

      Strom wird teurer und knapper

      Die Solarenergie vom eigenen Dach zu nutzen ist nicht nur sinnvoll, sie ermöglicht auch die eigenen Energiekosten besser zu kontrollieren. Realität ist: PV-Anlagen zahlen sich im Umfeld steigender Energiepreise schon sehr bald aus. Spannend war es darum, Dominik Uhlmann von der Firma Optimo Group und Andreas Mächler von Toggenburger AG zuzuhören. Auf firmeneigenen Dachflächen produzieren sie heute nachhaltigen Solarstrom. Sie berichteten über ihre unternehmerischen Beweggründe, die zum Bau eigener Photovoltaik-Anlagen geführt haben. Und sie waren bereit, ihre Erfahrungen zu teilen.

      Für Investitionen in PV-Anlagen gibt es Fördergelder

      Stefan Brägger, Leiter der Energieberatung Stadtwerk Winterthur gab in seinem Referat einen Überblick über die verschiedenen Förderprogramme, die in der Stadt Winterthur gelten. Seit dem 1. April 2022 ist ein neues Reglement in Kraft. Es verspricht städtische Fördermittel, die beim Bau von Solarstromanlagen, die kleiner als 30 kWp sind, zusätzlich zum Einmalvergütungsbeitrag des Bundes (Pronovo AG) geleistet werden.

      Mit Energiespar-Contracting lassen sich Ausgaben senken

      Fabio Giddey ist Spezialist Technik & Innovation bei Swissolar. Er erläuterte das Konzept von Energiespar-Contracting, bei dem ein Energiedienstleistungsunternehmen seinen Kunden finanzielle Anreize für Massnahmen, die der Energieeffizienz von Gebäuden und Anlagen dienen, in Aussicht stellt. Das können zum Beispiel Investitionen in die Optimierung und/oder Modernisierung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie Beleuchtungs- und Beschattungssysteme sein. Diese Massnahmen werden wiederum durch die erzielten Energiekosteneinsparungen refinanziert. In der Regel übernimmt das Energiedienstleistungsunternehmen die Anfangsinvestitionen oder eine explizite Garantie für die Einsparungen an Energie, Energiekosten und CO2. In der Schweiz ist Energiespar-Contracting noch wenig verbreitet. Das Bundesamt für Energie und der Schweizerische Städteverband begrüssen diesen freiwilligen und marktwirtschaftlichen Ansatz. 

      Hier geht es zu den vorgetragenen Inhalten 

      Stadtwerk Winterthur: Von Fördergeldern profitieren

      Referat Swissolar: Impulsreferat

      Optimo Group: Best Practice

      Toggenburger: Best Practice 

      Senero AG: Die eigene PV-Anlage – Möglichkeiten und Vorgehen

       

      Regionale PV-Installateure für PV-Aktion gesucht

      Genossenschafter auf dem Dach für Solaranlage

      SolarAction sucht regional verbundene Solar-Installateure, welche die Aktion in und um Winterthur als aktive Partner unterstützen und die Photovoltaikanlagen installieren wollen.

      SolarAction führt von September bis Dezember 2022 zusammen mit den Gemeinden Brütten, Dägerlen, Dinhard, Elgg, Elsau, Hagenbuch, Hettlingen, Illnau-Effretikon, Lindau, Neftenbach, Pfungen, Turbenthal, Rickenbach, Seuzach, Schlatt, Wiesendangen, Wila, Winterthur und Zell eine PV-Aktion durch, um die Stromerzeugung aus Sonnenenergie zu forcieren.

      Die Aktion bietet Hausbesitzenden ein attraktives Pauschalangebot für eine qualitativ hochwertige PV-Anlage. Mit diesem Standard-Paket bekommen sie eine PV-Anlage schlüsselfertig und betriebsbereit auf ihr Dach installiert.

      Im Rahmen der Ausschreibung geben alle teilnehmenden PV-Installateure ihre Offerte über das Standardpaket ab. Der Preis für das Standard-Paket wird aus allen Einsendungen ermittelt und eine Vereinbarung mit den Installateuren getroffen.

      Sind Sie als ausführender Installateur daran interessiert, an der Aktion teilzunehmen? Dann senden Sie uns Ihre Kontaktdaten bis am 24.03.2022 an pvaktion@myblueplanet.ch.Wir senden Ihnen Ende März die Ausschreibungsunterlagen zu.

      Vielen Dank!

      Weitere Informationen & Anmeldung:
      MYBLUEPLANET
      SolarAction
      Ina Paschen Kampagnenleitung SolarAction
      pvaktion@myblueplanet.ch

      PV-Aktion: Start in der Pilotregion Winterthur

      Start in der Pilotregion Winterthur

      Good News für die erste PV-Aktion in der Region Winterthur. Das grosse Interesse an der PV-Aktion ist überwältigend. Mit an Bord sind die Gemeinden Brütten, Dägerlen, Dinhard, Elgg, Elsau, Hagenbuch, Hettlingen, Illnau-Effretikon, Lindau, Neftenbach, Pfungen, Turbenthal, Rickenbach, Seuzach, Schlatt, Wiesendangen, Wila, Winterthur und Zell.

      Damit ist klar: Im Februar 2022 starten wir mit den Vorbereitungsarbeiten für die erste PV-Aktion für die Region Winterthur.

      Doch was genau ist eine PV-Aktion? Wie will sie den Zubau von privaten Photovoltaik-Anlagen im Kanton Zürich vorantreiben? Und wie können Sie sich mit Ihrer Gemeinde daran beteiligen? Lesen Sie in unserem Beitrag und nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

      Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich jetzt bei uns!

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        Förderung von Solaranlagen – Einführung, Überblick, Neuerungen

        Glühbirne mit Geld, Quelle: https://unternehmer.de/finanzen-steuern/245329-energie-umwelt-foerdermittel

        Das Bundesamt für Energie (BfE) fördert Photovoltaik-Anlagen. Die anstehenden Änderungen nehmen wir zum Anlass für einen kurzen Überblick zu den Fördermassnahmen.

        Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) – Auslauf per Ende 2022 

        Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) wurde 2009 eingeführt, um die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zu fördern. Sie fördert Betreiber von Photovoltaik-Anlagen ab 10 kWp Leistung, die ihren PV-Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Die KEV galt lange Zeit als Hauptförderungsmittel um den Zubau von Photovoltaik in der Schweiz zu erweitern.

        Da die Fördermittel jedoch nicht ausreichen, um die hohe Nachfrage zu decken und die Warteliste vollständig abzubauen, wurde die KEV zeitlich befristet und läuft Ende 2022 aus. Aus heutiger Sicht kann die Warteliste voraussichtlich bis zum Anmeldedatum vom 30. Juni 2012 abgebaut werden. Die Befristung bis 2022 gilt nur für die Neuaufnahme von Anlagen in die Warteliste der KEV. Bereits geförderte Anlagen sind von dieser Befristung nicht betroffen, sie erhalten also ihre Vergütung bis zum Ende der jeweiligen Vergütungsdauer. Wurde die KEV-Förderung einmal gewährt, erhielt man über 15 Jahre häufig bis zu 24 Rappen pro eingespeister Kilowattstunde.

        Die neuen Förderinstrumente EVS, KLEIV und GREIV

        Kostenorientierte Einspeisevergütung (EVS)

        Mit Inkrafttreten des neuen Energiegesetzes am 1. Januar 2018 ist aus der KEV das neue kostenorientierte Einspeisevergütungssystem (EVS) mit Direktvermarktung geworden. Die neue Förderung vom Bund garantiert den Produzenten von erneuerbarem Strom einen Einspeise-Preis, der sich an den Produktionskosten der Anlage orientiert. Antragsberechtigt sind Betreiber von PV-Anlagen mit einer Leistung ab 100 kWp.

        Für die Vermarktung des Stroms, der durch das EVS gefördert wird, ist der Betreiber von Grossanlagen (ab 100 kWp) seit 2020 selbst verantwortlich. Mehr dazu finden Sie unter dem Kapitel «Vergütung mit Direktvermarktung». 

        Einmalvergütung für Kleinanlagen (KLEIV)

        Seit dem 1. Januar 2018 in Kraft ist die Einmalvergütung für Kleinanlagen (KLEIV) des Bundes. Sie ist das relevanteste Fördermittel für private Einfamilienhausbesitzer mit einer Anlagenleistung von weniger als 100 kWp. Die Förderung ist abhängig von der installierten Maximalleistung der Anlage und beträgt maximal 30% der Investitionskosten. Sie erfolgt als einmalige Zahlung und kann erst nach erfolgter Inbetriebnahme der Anlage beantragt werden.

        Einmalvergütung für Grossanlagen (GREIV)

        Besitzer von Grossanlagen mit einer Leistung von mehr als 100 kW können grundsätzlich zwischen einer Förderung durch das kostenorientierte Einspeisevergütungssystem (EVS) und der Einmalvergütung für Grossanlagen (GREIV) wählen. Die Förderung ist abhängig von der installierten Maximalleistung der Anlage und beträgt maximal 30% der Investitionskosten. Sie erfolgt als einmalige Zahlung. Im Gegensatz zur KLEIV ist es nicht erforderlich, die Anlage vor dem Erhalt einer Förderzusage zu realisieren. Anders als bei der EVS muss der Betreiber bei der GREIV-Förderung den Strom nicht selbst vermarkten.

        Wartezeiten einer Förderung

        Bei der KLEIV beträgt die Wartezeit für Anlagen, die ab 2018 ihre Inbetriebnahme melden, mindestens 2.5 Jahre. Bei der GREIV ist für Neuanmeldungen ab 2018 mit einer Wartefrist von mindestens sechs Jahren zu rechnen.

        Vergütung mit Direktvermarktung

        Ziel der Direktvermarktung ist es, das Einspeisevergütungssystem marktorientiert zu gestalten. Der Referenzmarktpreis wird nicht mehr ausbezahlt, sondern lediglich die sogenannte Einspeiseprämie vergütet. Diese ergibt sich aus dem Vergütungssatz abzüglich des Referenz-Marktpreises. Der Referenz-Marktpreis wird quartalsweise durch das BFE angepasst. 

        Den Marktpreis muss der Anlagebetreiber eigenständig auf dem Strommarkt erwirtschaften. Dabei schliesst er mit Direktvermarktern Abnahmeverträge nach kommerziellen Regeln ab. Aus dem erwirtschafteten Marktpreis und der Einspeiseprämie ergibt sich typischerweise wiederum der Vergütungssatz.

        Durch dieses Model entsteht der Anreiz, Anlagen so zu konzipieren und zu betreiben, dass sie bedarfsgerecht produzieren. 

        Weiterführende Informationen zu PV-Fördergeldern

        Viele Gemeinden bieten zusätzliche Förderungen an. Frage in deiner Gemeinde nach!

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        Regionale PV-Aktion für Gemeinden

        PV-Anlagen im Dorf: Quelle: https://www.dms-gruppe.de/kleine-direktvermarktung-ein-neues-erloesmodell-fuer-post-eeg-anlagen/

        Was ist die PV-Aktion von SolarAction?

        Die regionale PV-Aktion von SolarAction ist ein Angebot für Gemeinden im Kanton Zürich. Ziel des Angebots ist es, Besitzer: innen von Einfamilienhäusern ein einfach verständliches, preisattraktives Angebot zu bieten, mit dem sie ihren Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik, leisten können.

        Im Rahmen einer Aktion, welche in der Regel über einen Zeitraum von 3-4 Monaten andauert, können interessierte Bauherren ein kostenattraktives «Rundum-sorglos-Paket» erwerben. Hierbei handelt es sich um ein Pauschalangebot für eine qualitativ hochwertige PV-Anlage. Dadurch vereinfacht es den EFH-Besitzer: innen den Weg zur eigenen PV-Anlage. Gemeinden leisten so nicht nur aktiv einen Beitrag zur Energiewende, sondern profitieren auch von einem guten Image, das weit über die Gemeindegrenzen hinaus reicht.  

        Wie entsteht eine PV-Aktion?

        Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad mit PV-Aktionen zu erzielen, evaluiert SolarAction geographisch zusammenhängende Regionen im Kanton Zürich. Eine erste PV-Aktion wird dieses Jahr in der Region Winterthur stattfinden. Dazu stehen wir in Kontakt mit einigen Gemeinden am rechten Zürichsee Ufer, u.a die Gemeinden Meilen und Küsnacht und Herrliberg. Je mehr Gemeinden an der Photovoltaik-Aktion mitmachen, desto kostenattraktiver wird diese für jede einzelne.

        Dass so eine PV-Aktion tatsächlich funktioniert, hat unser Partner, die Energieagentur St. Gallen, in Kooperationen mit Gemeinden, Regionen und Solarprofis schon mehrfach bewiesen. SolarAction hat Philipp Egger, den Geschäftsleiter der Energieagentur St. Gallen, in einem Gemeinde-Webinar zu seinen Erfahrungen befragt. Das Webinar wurde aufgezeichnet und kann am Ende dieses Beitrages nachgeschaut werden. 

         

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