Warum KMU jetzt in eine Photovolatik-Anlage investieren sollten

Die Energieversorgung in die eigene Hand nehmen, das war der zentrale Aspekt der Veranstaltung KMU & PV, zu welcher der Verein «Energie bewegt Winterthur» KMU-Vertreter eingeladen hatte. Auch SolarAction war zu Gast und durfte sich mit einem Informationsstand vor Ort präsentieren. 

Strom wird teurer und knapper

Die Solarenergie vom eigenen Dach zu nutzen ist nicht nur sinnvoll, sie ermöglicht auch die eigenen Energiekosten besser zu kontrollieren. Realität ist: PV-Anlagen zahlen sich im Umfeld steigender Energiepreise schon sehr bald aus. Spannend war es darum, Dominik Uhlmann von der Firma Optimo Group und Andreas Mächler von Toggenburger AG zuzuhören. Auf firmeneigenen Dachflächen produzieren sie heute nachhaltigen Solarstrom. Sie berichteten über ihre unternehmerischen Beweggründe, die zum Bau eigener Photovoltaik-Anlagen geführt haben. Und sie waren bereit, ihre Erfahrungen zu teilen.

Für Investitionen in PV-Anlagen gibt es Fördergelder

Stefan Brägger, Leiter der Energieberatung Stadtwerk Winterthur gab in seinem Referat einen Überblick über die verschiedenen Förderprogramme, die in der Stadt Winterthur gelten. Seit dem 1. April 2022 ist ein neues Reglement in Kraft. Es verspricht städtische Fördermittel, die beim Bau von Solarstromanlagen, die kleiner als 30 kWp sind, zusätzlich zum Einmalvergütungsbeitrag des Bundes (Pronovo AG) geleistet werden.

Mit Energiespar-Contracting lassen sich Ausgaben senken

Fabio Giddey ist Spezialist Technik & Innovation bei Swissolar. Er erläuterte das Konzept von Energiespar-Contracting, bei dem ein Energiedienstleistungsunternehmen seinen Kunden finanzielle Anreize für Massnahmen, die der Energieeffizienz von Gebäuden und Anlagen dienen, in Aussicht stellt. Das können zum Beispiel Investitionen in die Optimierung und/oder Modernisierung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie Beleuchtungs- und Beschattungssysteme sein. Diese Massnahmen werden wiederum durch die erzielten Energiekosteneinsparungen refinanziert. In der Regel übernimmt das Energiedienstleistungsunternehmen die Anfangsinvestitionen oder eine explizite Garantie für die Einsparungen an Energie, Energiekosten und CO2. In der Schweiz ist Energiespar-Contracting noch wenig verbreitet. Das Bundesamt für Energie und der Schweizerische Städteverband begrüssen diesen freiwilligen und marktwirtschaftlichen Ansatz. 

Hier geht es zu den vorgetragenen Inhalten 

Stadtwerk Winterthur: Von Fördergeldern profitieren

Referat Swissolar: Impulsreferat

Optimo Group: Best Practice

Toggenburger: Best Practice 

Senero AG: Die eigene PV-Anlage – Möglichkeiten und Vorgehen

 

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