Author Archives: Noemi Kilchenmann

Mit Solar- und Windenergie gegen emissionsreichen Stromimport

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Auf dem Weg zu «Netto Null» bis 2050 sollen in der Schweiz in den nächsten Jahren viele fossile Brennstoffe durch Elektrizität ersetzt werden. Dadurch wird sich der Stromverbrauch um rund 12 Terrawattstunden – also etwa um 20% – erhöhen. Eine neue Studie zeigt, wie die Schweiz dank dem Zubau von erneuerbaren Energien den emissionsreichen Stromimport verringern kann.

Strommix mit Zukunft?

Schon heute ist die Schweiz auf Stromimporte aus den Nachbarländern angewiesen: Rund 11% des Stroms wird importiert. Um aber die CO2-Bilanz des Schweizer Strommixes tief zu halten, muss man auch den importierten Strom genau im Auge behalten. In einer neuen Studie der Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa und der Universität Genf haben Forschende die CO2-Bilanzen des Stromes analysiert und festgestellt, dass der im Inland produzierte Strom viel besser abschneidet. Dieser verursacht rund 40g CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde, während der Durchschnitt des Schweizer Strommixes, also mit Importen, bei rund 108g liegt.

Schweizer Solar- und Windenergie

Mit diesem Wissen haben Forschende analysiert, wie sich der Schweizer Strommix zukünftig zusammensetzen soll, damit die Importe und somit auch die CO2-Emissionen verringert werden können. Das Szenario, welches hinsichtlich Emissionsreduktion am besten abgeschnitten hat, sieht einen Ausbau der Solarenergie auf rund 25 TWh (von derzeit 2,7 TWh) und einen Ausbau der Windenergie auf rund 12 TWh (von derzeit 0,1 TWh) vor. Da die Windenergie im Winter und in der Nacht viel Potenzial hat, ergänzt sie die Solarenergie gut und kann so helfen, die Importabhängigkeit der Schweiz zu verringern.

Weiterhin wichtig bleibt natürlich auch die Entwicklung von Speicherlösungen, um den Stromüberschuss der Photovoltaik im Sommer zu speichern und auf den Winter übertragen zu können. Das grösste Potenzial sehen die Forschenden hier in Technologien, die die Umwandlung von überschüssigem Strom in speicherbare chemische Energieträger wie Wasserstoff oder synthetisches Methan ermöglichen, sowie in thermischen Speichern wie etwa Erdsondenfeldern.

Weiterführende Informationen

> Zur Medienmitteilung der Empa

> Zur wissenschaftlichen Publikation (englisch)

Dachbegrünungen und PV: Widerspruch oder Chance?

Dachbegrünungen allgemein

Seit 1991 ist in der Stadt Zürich bei Neubauten und bei Sanierungen die Begrünung von Flachdächern Pflicht. Nicht genutzte Bereiche müssen, sofern es technisch, betrieblich und wirtschaftlich möglich ist, ökologisch wertvoll begrünt werden. Dies gilt auch für Dächer mit Solaranlagen.

Und das aus gutem Grund: Dachbegrünungen bringen Vorteile für den Hausbesitzer und für die Umwelt. Durch eine Dachbegrünung entsteht nämlich ein Wasserrückhalt auf dem Dach und das Haus wird von Überschwemmungen geschützt. Zudem wird die Dachabdichtung geschützt und die Isolierung wird verbessert: Im Sommer wird es weniger heiss, im Winter weniger kalt.

Die Pflanzen auf dem Dach speichern CO2, binden Feinstaub und leisten einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und zum Artenschutz in den Städten.

Kombination Dachbegrünung und PV

Aber auch die Kombination von Dachbegrünung und PV bringt ihre Vorteile. Dank dem Kühlungseffekt der Dachbegrünung erhöht sich der Wirkungsgrad der PV-Anlage. Zudem kann die Dachbegrünung als Auflast die Träger der Solarmodule tragen und weitere Auflasten entfallen. Und durch Beschattung entstehen neue ökologische Nischen, wodurch die Biodiversität profitiert.

Was gibt es zu beachten?

Damit die Module nicht von Pflanzen überwuchert werden, ist gute Planung das A und O. Am besten geeignet für ein gutes Gelingen ist die aufgeständerte West-Ost-Anlage («Schmetterlingsanlage»). Zudem muss der Reihenabstand etwas grösser sein als bei normalen Anlagen, damit die Dachbegrünung auch etwas Platz hat. Am wichtigsten ist jedoch das Substrat.

Das Substrat ist quasi der «Boden», aus dem die Pflanzen wachsen. Es handelt sich hierbei um ein Gemisch aus verschiedenen Erden und Mineralien. Die Wuchshöhe der Pflanzen hängt nicht nur von der Pflanzenart, sondern vor allem von der Dicke des Substrats ab. Ca. 50 cm vor dem Modul sollte die Substratdicke also auf 5 cm reduziert werden. Damit trotzdem ein genug hoher Wasserrückhalt erreicht werden kann, sollten an Stellen ohne PV-Module Substrathügel platziert werden. Zudem sollte eine «solarfreundliche» Saatmischung gewählt werden, also eine mit vielen niedrigwüchsigen Pflanzen. Trotzdem kann es sein, dass man 1-2x pro Jahr etwas mähen muss, um die grösstmögliche Stromproduktion sicherzustellen.

Weitere Optionen

Mittlerweile gibt es aber auch weitere Optionen, sowohl Begrünung als auch PV-Strom auf einem Gebäude zu vereinen. So kann man beispielsweise die Fassade begrünen und auf dem Dach eine PV-Anlage montieren oder umgekehrt. Ausserdem sind bifaziale, also beidseitig lichtempfindliche, Solarmodule wirtschaftlich immer interessanter. Durch die Etablierung neuer Herstellungsprozesse liegen die Kosten solcher Module heute nur noch geringfügig über jenen von Standardmodulen.

Bifaziale Module können vertikal aufgeständert und somit je nachdem einfacher mit einer Dachbegrünung kombiniert werden.

Weiterführende Informationen

> Checkliste der Stadt Zürich zu Dachbegrünungen und PV

> Infoblatt der Energieagentur St. Gallen: Flachdächer, Biodiversität und PV

> Infoseite des VESE zu Dachbegrünung und PV

> Dachbegrünungen in der Stadt Zürich: Allgemeine Infos

Leuchtturm Winterthur: Ein historisches Areal bekommt neuen Aufwind

Solaranlage Bühler Areal Winterthur

Im Rahmen einer Dachsanierung wurde auf dem Bühler-Areal in Winterthur eine Solaranlage installiert. Und zwar nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch, weil es ökonomisch Sinn macht.

Die Januarsonne strahlt über das Bühler-Areal in Winterthur. An einem schönen Sommertag würden in diesem Moment gut 400 kW Strom von der Solaranlage kommen. Jetzt, da die Anlage mit Schnee bedeckt ist, muss man sich mit 12 kW zufriedenstellen. Warum sich die Anlage trotzdem lohnt, hat uns Martin Kägi im Gespräch erklärt.

Die Initiative

Über 150 Jahre lang wurden auf dem Bühler-Areal in Sennhof, Winterthur Baumwollgarne gesponnen. Seit der Stilllegung der Spinnerei im Jahr 2016 hat sich die Hermann Bühler AG der Umnutzung des Areals gewidmet. Unter anderem wurde bei einer der Hallen auf dem Areal das Dach saniert. «Es hat begonnen, hineinzuregnen, also wussten wir, dass eine Sanierung nötig ist. Und das ist immer der Zeitpunkt, wo man prüfen muss, ob sich eine PV-Anlage lohnen würde.» Und hier hat es besonders gut gepasst: Die geschätzte Lebensdauer des neuen Flachdaches stimmt gut überein mit der Lebensdauer einer PV-Anlage.

Die Umsetzung

Gesagt, getan: Im Jahr 2021 installierte die Hermann Bühler AG gemeinsam mit der EKZ eine PV-Anlage mit einer Fläche von 3600 m2. Dies ist eine der grössten Anlagen in der Region. Realisiert wurde das Projekt im Contracting: Die Hermann Bühler AG stellt ihr Dach zur Verfügung und verpflichtet sich dazu, den produzierten Strom abzukaufen. Die EKZ kümmert sich um den ganzen Rest: Baubewilligungen, Installation, Reparatur von Schäden und alles, was sonst noch anstehen könnte. «Wie die meisten Gewerbetreibenden haben auch wir andere Sorgen als unsere PV-Anlage. Also haben wir uns für dieses Sorglos-Paket entschieden: Wir müssen nur unser Dach bereitstellen und profitieren von grünem und günstigem Strom – was will man mehr.»

Die PV-Anlage heute

Seit August ist die Anlage in Betrieb und funktioniert einwandfrei. Und jetzt, wo langsam die ersten Mieter:innen einziehen, wird der Strom auch gebraucht: Über ein ZEV können alle, die eine Fläche auf dem 15’000 m2 grossen Gewerbeareal oder eine der 89 Wohnungen beziehen, vom Solarstrom der Anlage profitieren.

Technische Details

  • Leistung: 586 kWp
  • Fläche: 3600 m2
  • Energieproduktion: 530’000 kWh/a pro Jahr = Verbrauch von 118 Haushalten
  • Eigenverbrauch (Schätzung): 75%

So lohnt sich die Anlage umso mehr: Die Gewerbetreibenden sind unter der Woche tagsüber vor Ort und beziehen den Strom. Bei den Mieter:innen der Wohnungen ist es genau umgekehrt: Ihr Bedarf ist am Wochenende am grössten. Somit hat es konstant einen gewissen Stromverbrauch und es kann ein hoher Eigenverbrauch erzielt werden: Die aktuelle Schätzung liegt bei ca. 75%.

Zusätzlich betreibt die Hermann Bühler AG noch drei kleine Wasserkraftwerke entlang eines Kanals mit Wasser aus der Töss. Diese produzieren rund 2’800’000 kWh Strom pro Jahr, und haben den Produktionspeak, anders als normale Wasserkraftwerke, im Winter, da die Töss im Sommer sehr trocken ist. Und für die Heizung sind die Liegenschaften an den Quartierwärmeverbund von Stadtwerk Winterthur angeschlossen und beziehen somit aus Holzschnitzeln erzeugte Fernwärme. «So können wir unserer Mieterschaft sagen: Ihr werdet bei uns mit nahezu CO2-neutraler Energie versorgt. Da sind wir schon ziemlich in der Zukunft.»

Fazit

Nicht nur ökologisch macht es Sinn, erneuerbare Energie zu produzieren, es ist auch ökonomisch interessant: So bezahlt die Hermann Bühler AG für den Strom von der Solaranlage nur rund ein Drittel des regulären Strompreises.

Das Problem der Jahreszeiten bleibt bestehen: Jetzt, im Winter und bei Schnee, kommt nur ein Bruchteil dessen, was im Sommer produziert wird, vom Dach. «Wir brauchen noch Lösungen für den Winter: Sowohl die Wasserkraft als auch die Solarenergie haben ihren Produktionspeak im Sommer.»

Doch trotz allem kommt Martin Kägi zu einem eindeutigen Fazit: Eine PV-Anlage auf einem neuen Flachdach ist eigentlich ein Muss und sollte von allen Bauherren mindestens geprüft werden.

Was ist ein ZEV?

ZEV steht für Zusammenschluss zum Eigenverbrauch und ist funktionsmässig das gleiche wie ein EVG (Eigenverbrauchsgemeinschaft). Die Stromverbraucher:innen verfügen über einen gemeinsamen Netzanschluss. Private Zähler messen, wie viel Strom die beteiligten Parteien verbrauchen. Anhand dieser Zählerdaten und den Kosten der Eigenproduktion bzw. des extern zugekauften Stroms werden die individuellen Stromrechnungen aufgestellt. Häufig übernimmt eine darauf spezialisierte Drittfirma die Erstellung der individuellen Stromabrechnungen.

Mit einem ZEV können somit mehrere Parteien vom günstigen Solarstrom profitieren und der Eigenverbrauch wird maximiert.

Weiterführende Informationen

> Video der EKZ zur Solaranlage auf dem Bühler-Areal
> Mehr Informationen zum Bühler-Areal 

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Leuchtturm Meilen: Eine Grossanlage, die durch Vorzeigecharakter besticht

Recyclingcenter Schneider Umweltservice Solaranlage

«Der Zukunft zuliebe». Aus dieser Einstellung heraus entschied sich Schneider Umweltservice dafür, auf ihren Recyclingcentren PV-Anlagen zu installieren. So auch hier in Meilen auf der Sammelstelle Rotholz.

Es ist ein untypisch sonniger Montag im Dezember am rechten Zürichseeufer. Untypisch, aber erfreulich. Denn der Sonnenschein bedeutet, dass die enormen Maschinen und Geräte im Recyclingcenter komplett mit Sonnenstrom betrieben werden können. Im Gespräch berichten Rico Sommerhalder, Geschäftsführer von Schneider Umweltservice, und Aurel Naterop, Stv. Geschäftsführer von Solar Alliance, über das enorme PV-Projekt, das im letzten Jahr umgesetzt wurde.

Die Motivation / Initiative

Die Idee, PV-Anlagen zu installieren, stand bei Schneider Umweltservice schon seit fast 5 Jahren im Raum. Und gerade aktuell, wo der Wechsel zu elektrisch angetriebenen Fahrzeugen immer klarer und unumgänglicher ist, schien es sinnvoller denn je, selbst Strom zu produzieren. So wurde also entschieden, auf ihren Recyclingcentren PV-Anlagen zu installieren. Und mit der Solar Alliance war schnell ein kompetenter Umsetzungspartner gefunden. Nach einer umfassenden Machbarkeitsstudie hat sich Schneider entschieden, die maximale Variante umzusetzen: Auch die Nordseiten der Dächer sollen mit PV bestückt werden.

Die Umsetzung

Gesagt, getan: Im Verlauf des Jahres 2021 wurden fünf der sechs geplanten Anlagen umgesetzt. So auch die Anlage hier in Meilen. Da die Sammelstelle ein Blechdach hat, ist die Unterkonstruktion vergleichsweise unkompliziert und es gab keine grossen technischen Herausforderungen. Dank der Fachplanung durch die Firma Solar Alliance, deren Kernkompetenz auf grossen PV-Anlagen liegt, kann ein Maximum an Stromproduktion erreicht werden, ohne dabei die Netzanschlussleistung zu überlasten. So erkennt eine Steuerung in der Anlage, wann genügend hoher Eigenverbrauch vorhanden ist, und kann so die maximale Netzanschlussleistung umgehen.

Das einzige Problem, was den Bau beeinträchtigte, waren die allgemeinen Verknappungen in der Solarbranche. Zum einen gab es zeitenweise Lieferengpässe, zum anderen wächst die Solarbranche so schnell, dass es oftmals nicht genug Fachkräfte für die Realisierung von solchen enormen Projekten hat. Am Ende hat aber alles geklappt und die Anlage funktioniert einwandfrei.

Die PV-Anlage heute

Seit September ist die PV-Anlage in Betrieb und läuft problemlos. Und der Strom wird auch dringend gebraucht: Das Sortierwerk, das Betonwerk, die Benebelungsanlage, die Ballenpressen, alles läuft mit Strom.  Trotzdem liegt der Eigenverbrauch mit 15-20% eher tief. Dies ist aber nicht weiter schlimm: Bei grossen Anlagen ist die Planung auch so möglich, dass die Rentabilität trotz allem hoch bleibt. Und der Eigenverbrauch wird sich in den kommenden Jahren deutlich erhöhen: Bis 2028 will Schneider mit 90% alternativ betriebenen Fahrzeugen fahren. «Aktuell gehen wir davon aus, dass es Elektrofahrzeuge sein werden. Dort werden wir also sehr viel Strom brauchen», so Sommerhalder.

Technische Details

  • Leistung: ca. 700 kWp
  • Jährliche Produktion: 700’000 kWh = Strombedarf von 200-250 Haushalten
  • Amortisationszeit: ca. 8 Jahre
  • Eigenverbrauch: 15-20%
  • Fläche: 3300 m2
  • CO2-Einsparungen: 28t

Wie geht es weiter?

Aktuell wird in Volketswil die letzte geplante PV-Anlage umgesetzt. Sie wird 2,5-Mal so gross werden wie diese in Meilen. Aber auch das ist noch lange nicht das Ende des Projektes: Um den Eigenverbrauch zu steigern, prüft Schneider die Rentabilität und Machbarkeit von verschiedenen Speicherlösungen. «In der Batterietechnik läuft enorm viel, da kommt immer wieder was Neues. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir in zwei Jahren den ersten Akku haben», erzählt Sommerhalder. Denn ja, Speicherlösungen sind teuer. Aber im Moment verbrauchen die Fahrzeuge 2 Millionen Liter Diesel. Wenn dieser Kostenpunkt in Zukunft wegfallen könnte, lohnt es sich, in Speicher zu investieren. 

Die Bilanz, die Schneider also aus dem Projekt zieht, ist sehr positiv. Die Anlagen werden ihnen helfen, ihre ambitionierten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Und auch finanziell lohnt es sich: in 7-8 Jahren wird sich die Anlage amortisiert haben. Das ist ein grosser Unterschied zu Einfamilienhäusern, die sich erst nach 10-15 Jahren amortisieren. «Deshalb sollte man Industriedächer nicht nur aus dem ökologischen Gedanken, sondern auch rein aus finanziellem Interesse mit PV ausstatten», meint Aurel Naterop. Rico Sommerhalder kann sich dem Fazit nur anschliessen: «Wenn man schöne, brach liegende Dachflächen hat, dann muss man etwas machen. Für unsere Generation und der Zukunft zuliebe.» 

Diese Textreportage ist in Zusammenarbeit mit Schneider Umweltservice entstanden. Gibt es in Ihrem Unternehmen auch spannende Solarprojekte, über die wir berichten sollen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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Leuchtturm Winterthur: Für eine eigene Solaranlage steigen Genossenschafter aufs Dach

Genossenschafter auf dem Dach für Solaranlage

Während drei Bauetappen stiegen die Bewohner:innen der Wohnbaugenossenschaft (WBG) Talgut in Winterthur Mattenbach auf ihre Dächer, um Solaranlagen zu installieren. Ihr Ziel: Bis 2022 sollen auf den Liegenschaften der Genossenschaft über 1’000’000 kWh Strom pro Jahr produziert werden. Yves Hartmann, Präsident der WBG Talgut, hat uns einen Einblick in das Projekt gegeben.

Die Motivation

Im Jahr 2020 befragte die WBG Talgut, eine 1946 gegründete Winterthurer Wohnbaugenossenschaft mit 279 Wohnungen, ihre Bewohner:innen zu Nachhaltigkeitsthemen und zu Projekten, die sie als Gemeinschaft realisieren möchten. Bei der Auswertung zeichnete sich ein deutlicher Wunsch nach einer eigenen Photovoltaik-Anlage ab. Ein lokaler Partner war schnell gefunden. Denn mit der Energiewendegenossenschaft Region Winterthur (EWG) stiess man auf Solarprofis, die nicht nur  den Bau von PV-Anlagen organisieren, sondern mit dem Selbstbau-Modell bereits viele Erfahrungen gesammelt haben.

Der Selbstbau – die Theorie

Die Aufteilung funktioniert folgendermassen: Die EWG plant die Solaranlage, beschafft das Material, und kümmert sich um die nötigen Bewilligungen. Im Gegenzug trommelt die WBG Talgut Helfer:innen zusammen, die beim Selbstbau mitwirken möchten. «In die Ausschreibung haben wir geschrieben: Jede:r, der einen IKEA-Schrank zusammenbauen kann, kann mithelfen.» Denn viele auf dem Dach anstehenden Arbeiten lassen sich leicht erlernen. So muss jeder Ziegel angehoben, abgeschliffen und mit einem Haken für die Unterkonstruktion versehen werden. Aber auch die Nicht-Schwindelfreien können auf der Baustelle mithelfen: Vom Boden aus wird Material sortiert, zugeschnitten und vorbereitet.

Der Selbstbau – die Praxis

In drei Bauetappen wurden im Jahr 2021 11 PV-Anlagen mit insgesamt etwa 510 kWp Leistung installiert. Und bei jeder Etappe stellten sich neue Herausforderungen: Zu Beginn lag die grösste Schwierigkeit darin, alle Helfenden adäquat zu versichern. Das war nämlich Aufgabe der WBG Talgut, die zum Arbeitgeber wurde, und alle gegen Unfall versicherte.

Während der zweiten Etappe machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wegen dem vielen Regen mussten die Bauarbeiten immer wieder verschoben werden: Nasse Ziegel sind zu rutschig, um aufs Dach zu steigen. Glücklicherweise erklärten sich die Helfenden bereit, Wochenendschichten einzulegen, und alles wurde rechtzeitig fertig.

Im Herbst, während der dritten Etappe, wurde plötzlich das Material zum Problem: Überall gab es Lieferengpässe und es musste zum Teil auf andere Konstruktionen ausgewichen werden.

Trotz allen Herausforderungen blieb die Stimmung immer gut: «Das Grösste war, dass es überhaupt mit dem Selbstbau geklappt hat: die Leute sind gekommen, haben gut mitgearbeitet und hatten Spass.» Das Ziel der Genossenschaft, die Gemeinschaft zu fördern, wurde damit erreicht, und das bereitet Freude.

Eigenverbrauchsgemeinschaft für Solarstrom

Im  Jahr 2022 sollen auch auf den restlichen Dächern PV-Anlagen installiert werden, ebenfalls im Selbstbau. Das Ziel der WBG Talgut: auf allen Dächern zusammen etwa 1’000’000 kWh Strom pro Jahr produzieren zu können. Das ist weit mehr, als die Genossenschafter:innen selber verbrauchen. Ihr Anteil Solarstrom, den sie ins Netz vom Stadtwerk Winterthur einspeisen, dürfte nämlich bei rund 70% liegen. Dafür werden sie mit 9,5 Rappen pro kWh entschädigt.

Solarstrom, der vor Ort verbraucht wird, wird den Mieter:innen individuell in Rechnung gestellt. Dazu gründete die WBG Talgut eine Eigenverbrauchsgemeinschaft (EVG). Alle Genossenschafter:innen können Mitglied werden. Der ihnen verrechnete Stromtarif ist preislich leicht tiefer angesetzt als das Standard-Stromprodukt von Stadtwerk Winterthur. Ein attraktives Angebot, um möglichst viele Mieter:innen  zu überzeugen. Auch wenn es vieler Erklärungen bedurfte und Überzeugungsarbeit benötigte: mittlerweile sind aber fast alle mit dabei und zufrieden mit dem Angebot.

Zudem soll ab Januar 2022 auf der Website der WBG ersichtlich sein, wie viel Strom aktuell oder im Monatsdurchschnitt produziert wird. So kann man sich täglich ein Bild verschaffen, was die Solaranlagen tatsächlich bewirken.

Fazit

Das Projekt ist aus Sicht der Genossenschaft und ihrer Mitglieder ein voller Erfolg: Gemeinsam wurde etwas bewegt, dass der Energiewende zugute kommt. Durch das Selbstbaumodell konnten die Kosten tief gehalten werden. Und die Tatsache, ein Stück weit unabhängiger vom Strommarkt zu werden und gleichzeitig  überschüssigen Solarstrom andern zukommen zu lassen, gibt allen ein gutes Gefühl.

Was ist eine Eigenverbrauchsgemeinschaft (EVG)?

Um Strom an Mieter:innen zu verkaufen, muss der Besitzer der Solaranlage einen Vertrag abschliessen. Der lokale Stromanbieter installiert einen Smart Meter, der genau misst, wer wie viel Strom von der Solaranlage bezieht und verbraucht. Der Besitzer der Anlage entscheidet sich für einen Preis pro kWh, zu dem er den Strom verkaufen will. Der Stromanbieter misst den Verbrauch und stellt jeden Monat eine Rechnung, aufgeteilt in Strom aus der PV-Anlage, Strom, der vom Netz bezogen wurde und eine Pauschale von 4 Franken für die Abrechnungsdienstleistung. Alle Mitglieder der EVG können frei entscheiden, ob sie den Vertrag unterschreiben wollen und können jederzeit wieder aussteigen. Eine EVG ist somit eine faire und leicht umsetzbare Lösung für MFH-Besitzer, die eine Solaranlage realisieren wollen.

Weiterführende Informationen

> Das Angebot der Energiewendegenossenschaft Region Winterthur
> Die Projekte der WBG Talgut im Überblick

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Erweiterung der Energieplattform der Stadt Zürich

Energieplattform Stadt Zürich Solaranlagen

Die Energieplattform der Stadt Zürich wurde erweitert: Neu gibt es einen eigenen Bereich zu Solaranlagen.

Im neu erstellten Bereich «Solaranlagen» finden Hauseigentümer:innen alles, was sie zum Bau einer PV-Anlage in der Stadt Zürich wissen müssen. Sie finden Antworten zu häufig gestellten Fragen und können Schritt für Schritt den Prozess bis zu einer eigenen Solaranlage durchgehen und nachvollziehen.

Zusätzlich finden sich Zahlen und Fakten rund um Solarenergie im Kanton Zürich. Und falls es noch jemandem an Inspiration fehlt, werden gute Beispiele von realisierten PV-Projekten ins Licht gerückt. Auch die Solarstrategie der Stadt Zürich kann nachgelesen werden. Und für zusätzliche offene Fragen gibt es auf jeder Seite wiederum eine Ansprechperson, die bei Anliegen rund um Solaranlagen weiterhelfen kann. Lesen Sie jetzt nach im neuen Bereich zu Solaranlagen.

 

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Leuchtturm Winterthur: Solarstrom ohne Nervenkitzel dank Rundum-Sorglos-Paket

PV-Anlage Einfamilienhaus Winterthur Solarstrom

Aus Überzeugung entschied sich Marilena Gnesa Anfang 2021 dafür, eine PV-Anlage auf ihrem Dach zu installieren. Das Einzige, was sie dafür selbst tun musste, war, den Keller aufzuräumen.

Ein nebliger, grauer Novembertag in Töss, Winterthur. Von der Sonne keine Spur. Und trotzdem produziert die PV-Anlage auf dem Dach der Familie Gnesa gerade genug Strom, dass der Geschirrspüler laufen kann. An sonnigen Tagen reicht der von der PV-Anlage produzierte Strom tagsüber sogar, um 90-100% des Stromverbrauchs der Familie zu decken.

Die Motivation

Die Entscheidung, eine Solaranlage auf ihrem Dach zu installieren, fiel Marilena Gnesa leicht. Die aktuelle Diskussion rund um den Klimawandel und das Thema erneuerbare Energien interessieren sie, und sie ist überzeugt, dass wir auch als Einzelpersonen etwas bewirken können. Einerseits durch die bewusste Nutzung von Strom und andererseits durch das Umsteigen auf erneuerbare Energien. «Und Solarenergie finde ich einfach cool. Klar, es braucht ein System, es braucht Panels, aber ich finde es toll, dass man den eigenen Strom produzieren kann.»  

Zudem wurde bereits beim Bau des Einfamilienhauses eine ökologische Heizungsvariante gewählt und eine Wärmepumpe installiert. Die Kombination mit einer Solaranlage bietet sich da geradezu an.

Die Installation

Nachdem sie nach einiger Recherche auf das Angebot e-Solardach.single, ein Contracting-Modell von Stadtwerk Winterthur stiess, war für Marilena klar, dass dies das Richtige für sie ist. Ein paar Fotos vom Dach und einen Besuch später war es eine abgemachte Sache: Stadtwerk Winterthur übernimmt alle organisatorischen Aspekte und übergibt den Auftrag einer Partnerfirma, Marilena und ihre Kinder räumen den Keller aus, damit die nötigen Installationen bereitgestellt werden können.

Für die Installation wurde aussen am Haus gebohrt, um die Leitung von den Panels in den Keller zu führen, wo ein Wechselrichter installiert wurde. Die Montage der Panels an sich war vermutlich das einfachste an der Installation. Das einzige Problem: Der Baustart der Anlage war Anfang Januar 2021. Mit den Unmengen von Schnee, die in den kommenden Tagen fallen würden, rechnete niemand, weshalb das Baugerüst etwas länger als vorgesehen bei Familie Gnesa stehenblieb. Aber auch um die organisatorischen Probleme, die dadurch verursacht wurden, kümmerte sich Stadtwerk Winterthur.

Technische Details

  • Leistung der Anlage: 4.01kWp
  • Jährliche Stromproduktion: ca. 3514 kWh (über 20 Jahre)
  • Grösse: 20 m2
  • Module: Longi Solar 201 LR4-60HPH
  • Nennleistung: 365 Watt
  • Wechselrichter: SYMO 37-3-5
  • Installateur: Senero

Dies ist ein weiterer Grund, warum sich Marilena für dieses Angebot entschied: Man muss sich um nichts kümmern und hat am Ende eine Solaranlage auf dem Dach. Zudem muss man nicht auf einmal die ganze Anlage bezahlen. Stattdessen bezahlt man einen monatlichen Betrag, eine Art Amortisation. Während dieser Vertragslaufzeit kümmert sich Stadtwerk Winterthur um alle Wartungen.

Dieses Modell ist perfekt für Familien wie ihre, findet Marilena. Man kann eine Solaranlage installieren, ohne auf einmal eine grosse Summe Geld aufbringen zu müssen. Und wenn man nicht mehr überzeugt ist, kann man jederzeit den Restwert der Anlage bezahlen.

Die Anlage jetzt

Seit der Installation der Anlage gab es eine Umstellung im Haushalt: Es wird jetzt nicht mehr auf Niedertarif geachtet, sondern auf Tageslicht-Stunden. Der Geschirrspüler und die Waschmaschine laufen mittags. Dann werden auch, wenn möglich, Geräte aufgeladen. Dazu hat Marilena eine App, die mit der PV-Anlage verbunden ist. Hier sieht sie laufend, wie viel Strom produziert wird, wie hoch der Eigenverbrauch ist und wie viel ins Netz eingespeist wird. Sie kann aber auch die Statistiken der vergangenen Tage und Monate anschauen und demnach ihr Verhalten anpassen. «Das ist sehr praktisch. Mir war es auch wichtig, bewusster mit Energie umzugehen und den Gesamtenergieverbrauch zu reduzieren», so Gnesa.

Das letzte Problem, was noch bleibt, ist die Heizung. Einige Prozesse in der Wärmepumpe passieren in der Nacht, zum Beispiel das Bereitstellen von Warmwasser. Das heisst, da wird Strom vom Netz bezogen. Dabei würde Marilena das Warmwasser im Boiler an sonnigen Tagen lieber tagsüber aufwärmen. Um das umzuprogrammieren, wird sie sich an die Installationsfirma wenden. Durch die programmierbare Nachtabsenkung und die Temperaturregulierung in jedem einzelnen Raum kann sie jedoch einen Einfluss auf den Verbrauch nehmen. Bei der Installation der Anlage hatte Marilena beschlossen, zuerst einmal die ersten Rechnungen abzuwarten und nach einem Jahr zu schauen, ob sich der Aufwand lohnt. Im Moment sieht es so aus, dass der Energieverbrauch gesunken ist, vor allem im Sommer; zusammen mit dem monatlichen Betrag an Stadtwerk Winterthur sind die Gesamtkosten nicht höher als vorher.

Wie weiter?

Für Marilena ist klar: Wenn wir die Energieziele erreichen wollen, müssen alle, die ein geeignetes Dach haben, eine PV-Anlage installieren und den nicht verbrauchten Teil des produzierten Stroms einspeisen. «Die Förderung von Grossanlagen ist wichtig, weil sie viel Strom produzieren. Ich finde aber, auch viele kleine Anlagen können ein Teil der Lösung sein.»

Auch in ihrem Bekanntenkreis erzählt sie gerne von ihrer Anlage und ihren Erfahrungen. Ihr Fazit: Sie würde es jederzeit wieder machen und empfiehlt es jedem, dessen Dach noch unbenutzt ist.

Diese Reportage ist in Zusammenarbeit mit Stadtwerk Winterthur entstanden. Gibt es bei Ihnen in der Gemeinde ähnliche Projekte oder Förderprogramme, über die wir berichten sollen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

 

Weiterführende Informationen

> Das Angebot e-Solardach.single von Stadtwerk Winterthur
> Details zu Contracting allgemein

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SolarTracker: Die neuen Daten sind da!

SolarTracker Solarvision Kanton Zürich

Unser SolarTracker ist ein wichtiges Instrument zur Messung des Fortschritts vom PV-Zubau im Kanton Zürich. Quartalsweise erhalten wir neue Daten von unserem Partner geoimpact. Nun ist es wieder soweit: Wir haben die Daten per 30. September aktualisiert.

Im SolarTracker wird das genutzte Solarpotenzial sowie das dadurch eingesparte CO2-Equivalent jeder Gemeinde festgehalten. Zudem können Gemeinden ihre Solarvision melden und sehen ihren erreichten Fortschritt direkt auf dem Tracker. So können sich Gemeinden gegenseitig anspornen und Erfolge feiern.

Wie weit Ihre Gemeinde schon gekommen ist können Sie direkt auf dem SolarTracker einsehen. Wir gratulieren allen zu den tollen Fortschritten und laden auch weitere Gemeindevertreter:innen dazu ein, ihre Solarziele zu melden.

Weiterführende Informationen

> Eine Anleitung zur konkreten Solarvision
> Mehr Infos zu unserem SolarTracker

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Rückblick auf Fachevent Gebäudesanierung mit PV-Fassade

Hochhaussiedlung Sihlweid nach Sanierung mit PV-Fassade

Die Photovoltaik ist eine tragende Säule der Energiewende. Um die Energieziele zu erreichen, muss die Zubaurate von Solaranlagen mindestens um den Faktor 3 gesteigert werden. Ein möglicher Ansatz dazu ist, bei der Sanierung von Gebäuden PV-Fassaden einzubauen.

Zurzeit werden PV-Anlagen hauptsächlich auf den Dächern von neuen Gebäuden installiert. Es gibt jedoch noch weitere Möglichkeiten. So hat die Baugenossenschaft Zurlinden bei der Sanierung der Hochhäuser-Siedlung Sihlweid im Jahr 2011 in Zürich-Leimbach rundherum PV-Fassaden angebracht. Diese Konstruktion war damals in Europa einmalig und wurde für nachhaltige Sanierung ausgezeichnet. Heute ist sie seit bald zehn Jahren in Betrieb und deckt knapp die Hälfte des Strombedarfs der Bewohner.

Am SolarAction-Fachevent erläuterte Stefan Kälin, Vizepräsident der BGZ, was es für Möglichkeiten gibt, den Zubau von PV-Anlagen voranzutreiben – Praxisorientiert und vertiefend. Wir bedanken uns herzlich für den spannenden Vortrag!

Aufzeichnung Fachevent

Präsentationsunterlagen

> Präsentation Sonnenkraftwerk Sihlweid 

Über die Baugenossenschaft Zurlinden

Die Baugenossenschaft Zurlinden (BGZ) wurde 1923 gegründet, umfasst heute 40 Genossenschaftsmitglieder und besitzt rund 2000 Wohnungen in und um Zürich. Die Projektplanung der Genossenschaft richtet sich nach den Zielen der  2000-Watt-Gesellschaft und strebt Nullwärmeenergie- oder Nullenergiegebäude an. Um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen ist der Einsatz von Photovoltaik in Dach und Fassade, die Verwendung von Holz als Baustoff und die Nutzung von Wasserstoff als Energiespeicher und -träger von zentraler Bedeutung.

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Rückblick: Klimabüro für die Stadt Zürich

Klimabüro Pop-up Werdmühleplatz Zürich Energieberatung


Über einen Monat lang bot die Energieberatung der Stadt Zürich auf dem Werdmühleplatz eine niederschwellige Energieberatung für Hauseigentümer:innen an. Nun ist das Pop-Up wieder verschwunden. Eine Fortsetzung ist jedoch bereits geplant.

Vom 4. Oktober bis zum 17. November war das Klimabüro Pop-Up offen für Walk-In Beratungen zu verschiedensten Energiethemen. Durch diese Aktion wollte die Stadt Zürich auf die Hauseigentümer:innen zugehen und die städtischen Beratungsmöglichkeiten greifbarer machen. Zudem wurden verschiedenste Panels, Besichtigungen und Spaziergänge durchgeführt.

Das Angebot war ein voller Erfolg: über 240 Beratungen rund um Heizungsersatz, Photovoltaik, Gebäudesanierung, E-Mobilität usw. wurden durchgeführt. Das Pop-Up führte aber auch zu mehr Telefonberatungen und Buchungen für Energie-Coaching.

Aufgrund des hohen Anklangs ist schon ein nächstes Klimabüro-Pop-Up geplant, welches voraussichtlich im Frühling 2022 stattfinden wird. Bis dahin ist das Angebot wieder online verfügbar unter stadt-zuerich.ch/klimabuero. Hier können sich nicht nur Hauseigentümer:innen, sondern auch KMUs und Gastrobetriebe beraten lassen und werden auf dem Weg in eine fossilfreie Zukunft unterstützt.

Weiterführende Informationen

> Die Photovoltaik-Strategie der Stadt Zürich
> Die Energieplattform zum Thema PV



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