Leuchtturm Winterthur: Solaranlage im Contracting-Modell für Privathaus

Es ist ein sonniger Augusttag, an dem Beat Egli uns in sein Einfamilienhaus im Stadtquartier Lind in Winterthur eintreten lässt. Vorstellen müssen wir uns nicht: Er weiss bereits Bescheid über SolarAction und freut sich, uns seine Anlage zu zeigen. 

Die Motivation 

Dank seiner eigenen Arbeitserfahrung in der Energiebranche war für Herrn Egli schon seit einiger Zeit klar: Die erneuerbare Energie ist die Zukunft. Deshalb hat er beschlossen, dass auch auf sein Dach eine Solaranlage gehört. Als er auf das Angebot e-Solardach.single von Stadtwerk Winterthur stiess, war er sofort überzeugt. Zum einen hatte er bereits davor nur gute Erfahrungen Winterthur gemacht. Zum anderen gefiel ihm das Rundum-Sorglos-Angebot: Er musste sich um kaum etwas kümmern, denn auch die gesamte Planung und Organisation wird übernommen und er kann mit einem monatlichen Fixpreis die Anlage über 20 Jahre hinweg abbezahlen.
Zudem wurde das Gebäude auch kürzlich mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Somit nutzt die Installation einer Solaranlage gleich doppelt und sowohl die Heizung als auch der Strombedarf werden auf eine nachhaltige Art und Weise gedeckt. 

Die Installation 

Ebenso reibungslos wie die Planung verlief auch die Installation. Im Sommer 2021 wurden die 12 Solarmodule auf das Dach montiert und der Wechselrichter angebracht. Auch ein entsprechender Blitzschutz ist nun auf dem Dach.
Beat Egli war bei der Installation gerne mit dabei, hat zugeschaut und mit den Installateuren gefachsimpelt. Selbst auf das Dach zu steigen, wäre ihm aber zu viel gewesen, weshalb er umso dankbarer für die angebotene Lösung ist. 

Die Anlage heute

Seit letztem Sommer produziert die Anlage nun fleissig Strom. Die Anlage wird alle 2 Tage auf die Stromproduktion überprüft und einmal pro Jahr gereinigt. Zudem wird auch einmal jährlich eine umfassendere Analyse der Stromproduktion vorgenommen, um festzustellen, ob noch alles korrekt läuft oder allenfalls Teile ersetzt werden müssen.
Die Aufteilung des Stromes funktioniert folgendermassen: Zuallererst wird der Strom für den Antrieb der Wärmepumpe gebraucht. Der Rest des Stromes fliesst ins Haus und alles, was nicht im Eigenverbrauch verwendet wird, wird ins Netz eingespeist.
Auch der Eigentümer kann beobachten, was passiert: Zum einen gibt es den kleinen Solarlog im Keller, auf dessen Bildschirm man einige Infos nachlesen kann. Zum anderen kann sich der Eigentümer auch auf der «Smart Chap»-Website einloggen. Dort findet er Statistiken zur jährlichen Stromproduktion und dem Eigenverbrauch sowie tagesaktuelle Daten. Diese Sichtbarkeit des Strombedarfs hilft, wenn es um greifbare Energie-Sparmassnahmen geht.

Fazit und Zukunft

Aus dem Gespräch ging eines ganz besonders hervor: Beat Egli ist nicht nur zufrieden, sondern richtig stolz auf seine Solaranlage. Er ist überzeugt, dass ein Ausbau der Solaranlagen und eines Smart-Netzes die Energiezukunft der Schweiz deutlich mitbestimmen wird.
Allerdings hat auch er noch Ideen für die Zukunft: Gerne würde er seine Solaranlage mit einem Batteriespeicher ergänzen. So könnte er den Eigenverbrauch erhöhen und noch mehr von seiner Anlage profitieren. Und in 20 Jahren, wenn die Anlage dann ganz ihm gehört, ist sein Haus energetisch optimiert; das ist sein Ziel.

Technische Details

  • Anzahl Panels: 12 monokristalline Panels
  • Jährliche Erzeugung: 5830 kWh
  • Jährlicher Eigenverbrauch: 1150 kWh 
  • Maximaler Wirkungsgrad der Panels: 20,7%
  • Leistungsbereich der Panels: 360-380 W
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