4. Gemeinde-Webinar: Genossenschaften für die Energiewende

Die Dringlichkeit der Energiewende ist eine rechte Herausforderung für die Städte und Gemeinden. Die Experten in der Branche sind gefragt wie nie und teilweise bis zur Erschöpfung ausgelastet. Gerade in Gemeinden ohne eigene Gemeindewerke stellt sich die Frage, welche Aufgaben sie selbst übernehmen wollen und welche nicht. In einer kleinen Serie von Beiträgen möchten wir Möglichkeiten beleuchten, wie die Bewohnerinnen und Bewohner eingebunden werden können und dadurch mehr Schwung in die Umsetzung kommen kann. Wir beginnen die Serie mit einem Webinar zum Thema «lokale Genossenschaften».

Die wohl bekannteste und beliebteste Genossenschaft in der Schweiz ist die Migros. Die spezielle Organisationsform der Genossenschaft erlaubt es, sich einem breiten Publikum zu öffnen, ähnlich wie es auch Vereinen möglich ist. Ziel des Webinars ist es nicht, die juristischen Vor- und Nachteile der Organisationsform gegenüber Vereinen oder AGs abzugrenzen, sondern anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen, welche Beiträge lokale Genossenschaften durch ihre Ziele und Zusammenarbeit heute bereits leisten und wie sie mit den aktuellen Herausforderungen umgehen. Dafür haben wir folgende Referenten eingeladen und freuen uns auf ihre Geschichten, Gedanken und Anregungen. An dieser Stelle schon vorweg ein herzliches Dankeschön!

Gemeinde Embrach und die EnergieGenossenschaft Bülach

Die EnergieGenossenschaft Bülach setzt sich dafür ein, dass die Region Bülach bis zum Jahr 2050 nur noch mit erneuerbaren Energien versorgt und das Ziel Netto-Null erreicht wird. Sie arbeitet mit anderen Genossenschaften zusammen und übernimmt auch bewährte Modelle wie z.B. Ansätze der Energie Genossenschaft Zimmerberg.

Die Embracher Gemeindepräsidentin Rebekka Bernhardsgrütter wird uns gemeinsam mit dem Verwaltungsratspräsidenten der EG Bülach, Stéphane Geslin, erzählen, wie es dazu kam, dass Gemeinde und Genossenschaft zusammenarbeiten, welche Ziele sie sich gesetzt haben und wie sie sich die Arbeit aufteilen.

Genossenschaft Genosol Martella in der Gemeinde Marthalen

Die Genossenschaft Genosol Martella will einen Beitrag zur Förderung von umweltfreundlichen Energiesystemen leisten. Sie bietet Möglichkeiten, sich an Stromproduktionsanlagen zu beteiligen, um Konflikte mit Denkmalpflege und Ortsbildschutz zu vermeiden. Sie fördert das Interesse an erneuerbaren Energien und teilt ihr Wissen mit Interessierten. Ihr Präsident Hans-Ulrich Vollenweider wird uns von den Anfängen über Erfolge bis zu aktuellen Herausfoderungen berichten.

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Hier findest du alles rund ums Webinar!

4. Gemeinde-Webinar: Genossenschaften für die Energiewende

Weitere Informationen zum Thema «Lokale Genossenschaften für die Energiewende»

Beispiele von Energiegenossenschaften im Kanton Zürich

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Informationen zur Rechtsform «Genossenschaft»

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