Akzeptanz von Solaranlagen auf bestehenden Infrastrukturen

Studierende der Universität Zürich haben in einer Semesterarbeit untersucht, wie es um die Akzeptanz von Solaranlagen in der Region Zürich steht. Dazu haben sie sich im Knonauer Amt bei an Solarprojekten interessierten und involvierten Personen umgehört. 

An Solarprojekten interessierte Personen gibt es im Knonauer Amt ganz schön viele. Gemäss Energiereporter gehört die Gemeinde Knonau zu einer der Vorbildgemeinden in Sachen Solarstrom. So nutzt sie bereits über 17% des vorhandenen Solarpotenzials und liegt damit weiter über dem Durchschnitt im Kanton Zürich. Und unlängst machte die Region mit einem weiteren visionären Solarprojekt von sich reden: dem A4-KW, einem mit Solarmodulen überdachten Autobahnabschnitt.

Die Mehrheit der befragten Fachpersonen äusserten sich sehr positiv zur Solartechnik. Sie befürworten den Ausbau der Solarenergie und streichen das Potenzial heraus, das in bestehenden Infrastrukturen wie Industriezonen, Hausdächer und Autobahnen schlummert. Die Gefahr, dass solche Grossprojekte das Orts- und Landschaftsbild beeinträchtigen würden, stufen sie als relativ gering ein.

 

 

 

Dass auch an anderen Orten immer mehr Schweizerinnen und Schweizer auf die Energiewende drängen, wissen wir auch aus einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, welche gfs-zürich im November 2020 durchgeführt hat. Dieser Stimmung konnte selbst die Ablehnung des CO2-Gesetzes keinen Abbruch tun.

 

Weiterführende Informationen:

 

> Akzeptanz von Solaranlagen – Seminararbeit Universität Zürich (Poster)
> Überdachte Autobahn im Knonaueramt könnte in Zukunft grünen Strom liefern (Artikel NZZ 07.07.2021)

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